>>> Samstag, 27. Juni 2020, 20.00 Uhr

Boogielicious – Boogie Woogie Jazz

Boogielicious ist ein deutsch-niederländisches Boogie-, Blues- und Jazz-Trio, das sich 2007 zunächst mit Eeco Rijken Rapp (Klavier, Gesang) und David Herzel (Schlagzeug) als Duo gegründet hatte, aber schon ein Jahr später als Trio mit Dr. Bertram Bechers Blues-Harmonika noch homogener und abwechslungsreicher geworden ist. Boogielicious ist momentan wohl eine der außergewöhnlichsten Boogie-Formationen der Szene in Europa, die die sehr populäre Musik der 20er, 30er und 40er Jahre in das aktuelle Jahrhundert katapultiert. Inzwischen haben sich die drei Musiker mit ihren vier Alben auf die vorderen Ränge ihres Genres vorgearbeitet.

Staunten die Medien beim Debüt-Album „Boogielicious“ von Eeco Rijken Rapp und David Herzel noch über die durchgehende Qualität ihres gesamten Albums (Pressestimmen: „Mühelos, schwerelos, einfach wunderbar“), so wird auf den folgenden Alben der unverwechselbare typische Sound des Trios auch durch die im Boogie eher selten eingesetzte Blues-Harmonika geprägt. Die Live-Auftritte geraten immer wieder zu umjubelten Highlights der Konzertsaison und das Unternehmen „Boogielicious“ erreicht auch international eine neue Dimension. Die enorme Spielfreude der Band springt nicht nur bei ihren zahlreichen erfolgreichen Konzerten in Deutschland, sondern auch bei Konzerten in Frankreich, der Niederlande, der Schweiz, Belgien, England und Portugal auf die Zuhörer über.

Boogielicious ist ein Trio, das die Liebhaber handgemachter Musik elektrisiert und Boogie Woogie-Fans, Alt-Rock’n Roller und traditionelle Jazz- und Blues-Anhänger gleichermaßen hocherfreut. Die drei Musiker bestechen durch ihre unglaubliche Virtuosität, die Einzigartigkeit ihres Repertoires und überzeugen mit ihrem brillanten Zusammenspiel – der Jazz scheint für sie ein Lebensgefühl zu sein! Boogielicious erschließt sich Hörerschichten weit über den Boogie Woogie und Blues hinaus und lockt mit ihrem unverfälschten und bodenständigen Sound mittlerweile auch wieder viele junge Fans zu ihren Konzerten! Kurz gesagt und wie der Bandname schon andeutet: Köstlicher Boogie Woogie und mehr!

 

 

>>> Samstag 08. August 2020, ab 19:30 Uhr: Stöffelparkprojekt (Stöffel-Park, Stöffelstraße, 57647 Enspel)

Pictures at an Exhibition by Voyager IV – Progressive Rock des 21. Jahrhunderts vereint mit Klassik und Jazz

Foto: Helmut Reinelt

Der klassische Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky aus dem Jahr 1874, gewidmet seinem Freund und Maler Victor Hartmann, ist nur der Ausgangspunkt einer abenteuerlichen Musikreise. Voyager IV machen dabei nur einen „Zwischenstopp“ bei der Supergroup der 70er, Emerson, Lake & Palmer (E.L.P.), die auf ihrem Album „Pictures at an Exhibition“ im Jahre 1971 bereits drei der Mussorgsky „Bilder“ bearbeiteten. Angekommen im 21. Jahrhundert erfahren diese 3 und 5 weitere „Pictures“ auf dem aktuellen Voyager IV Album und live auf der Bühne nun noch einmal eine komplette Erneuerung mit Vocalsongs und virtuosen Instrumentals im Progrock-Genre. Für das aktuelle und frische Sounddesign stand kein geringerer als der Londoner Rockproduzent Jon Caffery (Wir Sind Helden, Rainbirds, Tote Hosen) am Mischpult.

Verbunden mit einer konzipierten Licht & Lasershow, ausgefallenen Instrumenten wie der Laserharfe von Jean-Michel Jarre, Theremin, Keytar und kosmischen Space-Rock- Klängen aus Synthesizer und Klavier mischt die Band ein Programm aus Vocal- und extrovertierten Instrumentaleinlagen. Damit stellen Voyager IV wohl eines der interessantesten Crossover Projekte der internationalen Prog-Rock-Szene dar.

Bandleader Marcus Schinkel tritt weltweit als Pianist auf, war 2018 in China als Kulturbotschafter für NRW und spielt im Oktober 2019 in Honduras Konzerte mit Rockband und Orchester. Die Rhythmusgruppe mit dem niederländischen Superdrummer Wim de Vries und Fritz Roppel am Bass lässt die energiegeladenen Sounds von Rush, Led Zeppelin oder Pink Floyd wiederaufleben. Sänger/ Songwriter Johannes Kuchta weckt mit seiner individuellen, charismatischen Stimme Erinnerungen an Peter Gabriel, Greg Lake, Phil Collins oder Fish.

Marcus Schinkel: Piano & keyboards
Johannes Kuchta: Vocals & Drums
Fritz Roppel: Bass
Wim de Vries: Drums

 

Lost in the Jam präsentiert „Tonight at the Cotton Club“ – Ein exklusives Konzert, mit dem an die großen Zeiten des berühmten und gleichnamigen Jazzclubs erinnert wird

Foto: Martin Fandler

Der Cotton Club war ein Nachtclub in New York City, in dem während der Zeit der Prohibition in den 1920er und 1930er Jahren zahlreiche bekannte afroamerikanische Jazzmusiker und Entertainer wie Duke Ellington und Cab Calloway auftraten. Der 1920 von dem Boxchampion Jack Johnson als Club Deluxe gegründete Club wurde 1923 vom Gangster und Alkoholschmuggler Owney Madden übernommen, der ihn in Cotton Club umbenannte. Zur Zeit der Prohibition entwickelte sich der Club schnell zu einem bekannten Treffpunkt für die New Yorker High Society. Zutritt gab es nur für Weiße, obwohl die dort auftretenden Künstler nahezu alle Afroamerikaner waren.

Von den dort auftretenden Künstlern, die den Club übrigens nur durch den Lieferanteneingang betreten durften, wurde erwartet, dass sie sich in das rassistische Klischeebild der ländlichen amerikanischen Südstaaten einfügten. So wurde von Duke Ellington z. B. erwartet, dass er „Dschungelmusik“ zu spielen hatte, woraus dieser den später berühmt gewordenen „Jungle Style“, das Markenzeichen seines Orchesters entwickelte.
Ungeachtet dessen spielte der Club eine wichtige Rolle für die Bekanntheit und Entwicklung zahlreicher Bands, was unter anderem auch den regelmäßigen Radioübertragungen aus dem Club zu verdanken war. Neben Duke Ellington und Cab Calloway traten u. A. Stars auf wie Louis Armstrong oder die Sängerin Lena Horne, die zunächst Mitglied der Tanztruppe des Clubs war.

Mit den Musikern von „Lost in the Jam“ (Gregor Groß (Trumpet, Vocals), Frank Bergmann (Saxophone), Armin Franz (Piano), Johannes Pfeifer (Bass), Karl Fedke (Drums) sowie der Sängerin Annette Briechle wird diese Atmosphäre auf die heutige Zeit übertragen. Begegnen sie musikalisch den Größen des Cotton Club wie Duke Ellington, Cab Calloway, Ella Fitzgerald oder Louis Armstrong. Dieser wird täuschend echt vom Trompeter und Sänger Gregor Groß interpretiert. Es wird ein abwechslungsreiches Repertoire dargeboten, das die Musik der damaligen Zeit mit aktuellen Elementen der heutigen Jazzmusik mischt. Dabei glänzen „Lost in the Jam“ sowohl instrumental als auch im Solo- und Chorgesang. Die oft sehr rhythmisch betonten Stücke übermitteln gute Laune und mitunter Partystimmung.

Annette Briechle – Vocals
Gregor Groß – Trumpet, Vocals
Frank Bergmann – Saxophone
Armin Franz – Piano
Johannes Pfeifer – Bass
Karl Fedke – Drums

 

Eintritt 25 EUR
Vorverkaufsstellen: Praxis für Ergotherapie Hans Ruppert (Bad Marienberg, 02661/93 96 06), Praxis für Ergotherapie Uwimana & Ruppert GbR (Hachenburg, 02662/94 54 20), Buchhandlung Logo (Westerburg, 02663/91 87 07), Stöffel-Park (Enspel, 02661/980 980 0)

 

 

>>> Freitag 04. September 2020, 20.00 Uhr Tilmann Höhn Quintett

>>> Freitag 25. September 2020, 20.00 Uhr José Cortijo & Marc Küsters: percussionways

 

 

 

 

 

Jazz we can „open air“ im Stöffelpark

>>> Samstag 08. August 2020, ab 19:30 Uhr: Stöffelparkprojekt (Stöffel-Park, Stöffelstraße, 57647 Enspel)

Pictures at an Exhibition by Voyager IV – Progressive Rock des 21. Jahrhunderts vereint mit Klassik und Jazz (ab 21:00 Uhr)

Lost in the Jam präsentiert „Tonight at the Cotton Club“ – Ein exklusives Konzert, mit dem an die großen Zeiten des berühmten und gleichnamigen Jazzclubs erinnert wird (ab 19:30 Uhr)

Eintritt 25 EUR
Vorverkaufsstellen: Praxis für Ergotherapie Hans Ruppert (Bad Marienberg, 02661/93 96 06), Praxis für Ergotherapie Uwimana & Ruppert GbR (Hachenburg, 02662/94 54 20), Buchhandlung Logo (Westerburg, 02663/91 87 07), Stöffel-Park (Enspel, 02661/980 980 0)

 

 

 

Susan Weinert ist leider gestorben


Sie war ein gern gesehener Gast bei „Jazz we can“ und trat als Synergy Duo mit Ihrem Mann Martin (Acoustic Bass) sowie als Rainbow Trio mit Sebastian Voltz (Piano) und Ihrem Mann in Bad Marienberg auf. Die Jazz-Gittaristin spielte Musik, die sich über alle Genre-Grenzen hinwegsetzte und hat überall in der Welt ihre Spuren hinterlassen. Am 2. März starb sie mit 54 Jahren und wird vielen Musikfreunden sehr fehlen.