>>> Freitag 08. Mai 2020, 20.00 Uhr

abgesagt: B3 – Jazzrock Finest Fusion

Foto: Manfred Schmidt

Die Freiheit des Jazz trifft auf die Energie des Rock: B3 verschmelzen ausgetüftelte Arrangements und lebendige Spielfreude zu intelligenten Songs mit starken Melodien und drückendem Groove. Eingängig und kompakt, treibend und entfesselt – hier kommen Rock-Popliebhaber und Jazzverrückte gleichermaßen auf ihre Kosten. Den Kern dieses perfekt eingespielten Fusion-Quartetts bilden zwei große „unbekannte Bekannte“ der Musikszene: Der Keyboarder, Komponist und Musikproduzent Andreas Hommelsheim und der Gitarrist und Sänger Ron Spielman. Ihre Namen sind nicht jedem ein Begriff, aber praktisch jeder hat schon in irgendeiner Form von ihnen gehört.

Bandleader Hommelsheim spielte u. a. mit Alphonse Mouzon, John Lee und Gerry Brown, teilte die Bühne mit Kool & the Gang und arbeitete mit Stars wie Nena, Nina Hagen, Jan Delay, Smudo, Max Raabe, Ofrah Haza, Ute Lemper und Jennifer Rush. Als preisgekrönter Music Producer unzähliger deutscher Fassungen berühmter Filmproduktionen, von „Arielle“, „Die Schöne und das Biest“, „Der Glöckner von Notre Dame“, „Pocahontas“, „Aladdin“ über „Das Phantom der Oper“ bis hin zu „Ice Age 4“ und „Epic“ oder „Polar Express“, arbeitete er schon in allen namhaften Studios dieser Welt u.a. mit Größen wie Andrew Lloyd Webber und Hans Zimmer zusammen. Als Produzent des deutschen Original-Soundtracks zu „Der König der Löwen“ erhielt Hommelsheim die Goldene Schallplatte.

Eine Stimme, deren kehlige Wucht einen sofort packt, ein elektrisierendes Gitarrenspiel, das außergewöhnlich filigran und zugleich kraftvoll ist: Ron Spielmans Auftritte in wechselnden Formationen genießen längst Kultstatus. Seit Jahrzehnten schätzen Kenner den Charaktermusiker für sein markantes und virtuoses Gitarrenspiel und sein exzellentes Songwriting. Die Musikpresse überschüttet ihn geradezu mit Lob. Auftritte mit Andreas Kümmert, Flo Mega, Stevie Wonder, Bob Geldof, Chick Corea, der Little River Band, Steve Marriott, Dave Stewart, der Climax Blues Band, Johnny Guitar Watson und vielen anderen zieren seine Vita. Ein Ausnahmekünstler, dem unzählige Kollegen ob seiner Fähigkeiten bewundernd auf die Schultern klopfen.

Mit „Back To My Roots“ und „Memories In Melodies“ (gemischt von John Whynot, gemastert von Kevin Reeves, Sterling Sound) haben B3 bereits zwei Alben veröffentlicht, mit denen sie sich den Beifall der Fachpreise und eines stetig wachsenden Fankreises erspielen konnten – abseits von Mainstream und Major-Industrie. Überall wo B3 auftauchen, begeistern sie ihr Publikum!

In Hommelsheims Kompositionen ist seine Liebe zur Filmmusik unüberhörbar: Ausgehend von der konzentrierten Energie eines Quartetts entwickelt Hommelsheim seine Ideen und beschwört das Kino im Kopf herauf. Jazz, Blues und Rock fusionieren zu einer imaginären Kraft, die den Hörer durch ein verregnetes Paris, in eine kalifornische Hotelbar und über den Lincoln Highway zurück nach New York schicken, angetrieben von diesem unglaublichen Groove, der Gérard Batrya am Bass und Lutz Halfter am Schlagzeug zu idealen Bandkollegen macht. Ron Spielman setzt dabei kongenial die Kontrapunkte und veredelt die Stücke zu einer unverwechselbaren Melange der Stile.

Von funky bis rockig, von euphorisch bis verträumt, die Kompositionen sind in ihren Klangfarben ebenso vielseitig wie in ihren Emotionen. Akustisches Cinemascope ist das, wenn Hommelsheim Melodie um Melodie und Hookline um Hookline auf die Leinwand wirft! Voller Spielfreude zelebrieren B3 ihren kurzweiligen Mix aus Jazz, Rock, Funk und Blues – und nehmen sich die Freiheit, genau das zu tun, wofür ihr Musikerherz schlägt. Leidenschaftlich, unwiderstehlich und packend!

Ron Spielman (g, voc),
Andreas Hommelsheim (Hammond B3, keys),
Gérard Batrya (b),
Lutz Halfter (dr)

 

 

>>> Freitag 22. Mai 2020, 20.00 Uhr

abgesagt: Rasqueo – Flamenco Jazz

Nikos Tsiachris - flamenco gitarre
Martin Auer - trompete, flugelhorn
Martin Lillich – kontrabass
Diego Pinera – schlagzeug

 

Die Band wurde im Juni 2012 gegründet von vier Musiker aus Berlin mit verschiedenen künstlerischen Einflüssen. Die Band schlägt eine Brücke zwischen Jazz und Flamenco, doch auch Einflüsse aus Klassik und Folk sind nicht ausgeschlossen. All diese Stile prägen einen ganz persönlichen Sound, welcher in den eigenen Kompositionen leicht erkennbar ist.

Nikos Tsiachris ist ein Flamenco-Gitarrist und Komponist griechischer Abstammung. Nach dem Studium der klassischen Gitarre studierte er in Granada Flamencogitarre bei Rafael Santiago Habichuela und Emi- lio Maya. Seit 2005 in Berlin zu Hause, zeigt er sich immer offen für gute Musik und ist in verschiedenen Projekten unterwegs, von Welt- musik über Jazz bis Klassik und natürlich Flamenco.

Der Jazztrompeter Martin Auer ist ein vielseitiger Musiker, der keine Berührungsängste mit anderen Musikstilen kennt. Seit 1997 ist er mit dem eigenen Quintett und zahlreichen deutschen und europäischen Big Bands wie Summit Jazz Orchestra oder Glenn Miller Orchestra zu hören. Konzertreisen führten den Wahlberliner z. B. nach England, Rumänien und Amerika. Martin Auer arbeitet als Dozent u.a. für die
Landesjugendjazzorchester Berlin, Saarland und Sachsen.

Martin Lillich ist als virtuoser Jazz-Bassist bekannt; sein musikali- sches Betätigungsfeld reicht von Jazz über Klassik bis zur World Music. Seine Spezialgebiete sind Musik aus dem Umfeld der Türkei, die amerikanische New Klezmer-Szene sowie iberische Stile wie Fado und Flamenco. Nach seiner Lehrtätigkeit an der Berliner Musikhoch- schule "Hanns Eisler" unterrichtet er seit 2010 im Rahmen der Global Music Academy.

Diego Pinera begann bereits im Alter von fünf Jahren unter der Obhut seines Lehrers Osvaldo Fattorusso mit dem Schlagzeugspiel. Im Jahr 2002 war er bereits Stipendiat des weltweit renommierten Berklee College of Music. Mit der Formation „Clave Azul“ unter der Leitung des Pianisten Daniel Stawinski gewann er 2005 den Berlin Blues & Jazz Award.

 

 

 

>>> Samstag, 27. Juni 2020, 20.00 Uhr

verlegt: Boogielicious – Boogie Woogie Jazz

Boogielicious ist ein deutsch-niederländisches Boogie-, Blues- und Jazz-Trio, das sich 2007 zunächst mit Eeco Rijken Rapp (Klavier, Gesang) und David Herzel (Schlagzeug) als Duo gegründet hatte, aber schon ein Jahr später als Trio mit Dr. Bertram Bechers Blues-Harmonika noch homogener und abwechslungsreicher geworden ist. Boogielicious ist momentan wohl eine der außergewöhnlichsten Boogie-Formationen der Szene in Europa, die die sehr populäre Musik der 20er, 30er und 40er Jahre in das aktuelle Jahrhundert katapultiert. Inzwischen haben sich die drei Musiker mit ihren vier Alben auf die vorderen Ränge ihres Genres vorgearbeitet.

Staunten die Medien beim Debüt-Album „Boogielicious“ von Eeco Rijken Rapp und David Herzel noch über die durchgehende Qualität ihres gesamten Albums (Pressestimmen: „Mühelos, schwerelos, einfach wunderbar“), so wird auf den folgenden Alben der unverwechselbare typische Sound des Trios auch durch die im Boogie eher selten eingesetzte Blues-Harmonika geprägt. Die Live-Auftritte geraten immer wieder zu umjubelten Highlights der Konzertsaison und das Unternehmen „Boogielicious“ erreicht auch international eine neue Dimension. Die enorme Spielfreude der Band springt nicht nur bei ihren zahlreichen erfolgreichen Konzerten in Deutschland, sondern auch bei Konzerten in Frankreich, der Niederlande, der Schweiz, Belgien, England und Portugal auf die Zuhörer über.

Boogielicious ist ein Trio, das die Liebhaber handgemachter Musik elektrisiert und Boogie Woogie-Fans, Alt-Rock’n Roller und traditionelle Jazz- und Blues-Anhänger gleichermaßen hocherfreut. Die drei Musiker bestechen durch ihre unglaubliche Virtuosität, die Einzigartigkeit ihres Repertoires und überzeugen mit ihrem brillanten Zusammenspiel – der Jazz scheint für sie ein Lebensgefühl zu sein! Boogielicious erschließt sich Hörerschichten weit über den Boogie Woogie und Blues hinaus und lockt mit ihrem unverfälschten und bodenständigen Sound mittlerweile auch wieder viele junge Fans zu ihren Konzerten! Kurz gesagt und wie der Bandname schon andeutet: Köstlicher Boogie Woogie und mehr!

 

 

 

>>> Samstag 08. August 2020, 20.00 Uhr: Stöffelparkprojekt

Pictures at an Exhibition by Voyager IV – Progressive Rock des 21. Jahrhunderts vereint mit Klassik und Jazz

Der klassische Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky aus dem Jahr 1874, gewidmet seinem Freund und Maler Victor Hartmann, ist nur der Ausgangspunkt einer abenteuerlichen Musikreise. Voyager IV machen dabei nur einen „Zwischenstopp“ bei der Supergroup der 70er, Emerson, Lake & Palmer (E.L.P.), die auf ihrem Album „Pictures at an Exhibition“ im Jahre 1971 bereits drei der Mussorgsky „Bilder“ bearbeiteten. Angekommen im 21. Jahrhundert erfahren diese 3 und 5 weitere „Pictures“ auf dem aktuellen Voyager IV Album und live auf der Bühne nun noch einmal eine komplette Erneuerung mit Vocalsongs und virtuosen Instrumentals im Progrock-Genre. Für das aktuelle und frische Sounddesign stand kein geringerer als der Londoner Rockproduzent Jon Caffery (Wir Sind Helden, Rainbirds, Tote Hosen) am Mischpult.

Verbunden mit einer konzipierten Licht & Lasershow, ausgefallenen Instrumenten wie der Laserharfe von Jean-Michel Jarre, Theremin, Keytar und kosmischen Space-Rock- Klängen aus Synthesizer und Klavier mischt die Band ein Programm aus Vocal- und extrovertierten Instrumentaleinlagen. Damit stellen Voyager IV wohl eines der interessantesten Crossover Projekte der internationalen Prog-Rock-Szene dar.

Bandleader Marcus Schinkel tritt weltweit als Pianist auf, war 2018 in China als Kulturbotschafter für NRW und spielt im Oktober 2019 in Honduras Konzerte mit Rockband und Orchester. Die Rhythmusgruppe mit dem niederländischen Superdrummer Wim de Vries und Fritz Roppel am Bass lässt die energiegeladenen Sounds von Rush, Led Zeppelin oder Pink Floyd wiederaufleben. Sänger/ Songwriter Johannes Kuchta weckt mit seiner individuellen, charismatischen Stimme Erinnerungen an Peter Gabriel, Greg Lake, Phil Collins oder Fish.

Marcus Schinkel: Piano & keyboards
Johannes Kuchta: Vocals & Drums
Fritz Roppel: Bass
Wim de Vries: Drums

 

 

>>> Freitag 04. September 2020, 20.00 Uhr Tilmann Höhn Quintett

>>> Freitag 25. September 2020, 20.00 Uhr José Cortijo & Marc Küsters: percussionways

 

 

 

 

 

Konzerttremin verlegt:

>>> Samstag, 27. Juni 2020, 20.00 Uhr
Boogielicious
Boogie Woogie Jazz

 

 

Susan Weinert ist leider gestorben


Sie war ein gern gesehener Gast bei „Jazz we can“ und trat als Synergy Duo mit Ihrem Mann Martin (Acoustic Bass) sowie als Rainbow Trio mit Sebastian Voltz (Piano) und Ihrem Mann in Bad Marienberg auf. Die Jazz-Gittaristin spielte Musik, die sich über alle Genre-Grenzen hinwegsetzte und hat überall in der Welt ihre Spuren hinterlassen. Am 2. März starb sie mit 54 Jahren und wird vielen Musikfreunden sehr fehlen.