>>> Freitag, 17. Januar 2020, 20.00 Uhr

Marcus Schinkel Trio & Joscho Stephan – Classic Meets Gypsy

Schon Beethoven hörte im Wiener Kongress 1814 Gypsy-Musik mit dem Geiger Janos Bihari, war äußerst beeindruckt und wurde auch sicher von dieser rhymisch-ungarischen Musik beeinflusst. Knapp 200 Jahre später kommen zwei große Virtuosen ihrer Instrumente - der Gypsy-Gitarrist Joscho Stephan und der Klassikjazz Pianist Marcus Schinkel – zusammen um die so gegensätzlichen Stile zu vereinen. Die beiden Musiker trafen sich 2015 anlässlich der Dresdener Jazztagen und nach einer nächtlichen Session war die Idee zu einer Kombination aus Klassik und Zigeunerjazz mit „Classic Meets Gpysy“ geboren.

Joscho Stephan ist „die Zukunft der Gypsy-Jazzgitarre“ (Acoustic Guitar Magazin) und damit einer der bekanntesten jungen europäischen Vertreter dieses Stils. Konzertreisen mit seinem Trio in den Australien, Europa und den USA, dort sogar Auftritte im legendären New Yorker Jazzclub Birdland und dem Lincoln Center. Er spielte zudem schon mit Pasquito D'Riviera, James Carter, Charlie Mariano und Helmut Eisel.

Marcus Schinkel ist Pianist zwischen Jazz und Klassik: „Einfälle des großen Klassikers Beethoven werden mit eigenen Ideen zu einem sinnlichen Hörvergnügen verwoben.“ (STERN zur letzten CD „Crossover Beethoven“) Auftritte mit dem Trio in der Karibik und Russland und für die Deutsche Botschaft in Vietnam, aktuell 2018 in China. Er spielt zudem mit Grammy-Preisträger Ernie Watts, Markus Stockhausen, PeeWee Ellis, Frederik Köster, den Münchener Philharmonikern und begleitet die Kabarettistin Nessi Tausendschön.

Wim de Vries ist einer der bekanntesten Schlagzeuger Europas. Er wurde vom niederländischen Slagwerkkrant zum „besten Jazzdrummer Benelux 2018“ gewählt und ist die eine Hälfte der „Drumbassadors“, womit er weltweit auf Drumfestivals zu Gast ist.

Fritz Roppel ist bekannter Bassist bei der Formation Tango Fuego und beherrscht sowohl den klassischen gestrichenen wie auch jazzmäßig gezupften Kontrabass. Viele Klassiker sind im Programm verarbeitet: Mozart's Figaro, Schumann's „Nachklänge aus dem Theater“, Beethoven's „Wuth über den verlorenen Groschen“, Lizst's „Liebestraum, Debussy's „Reverie“ und sogar das Thema aus „Der Pate“ von Nino Rota – eine spannende Reise durch die Musikgeschichte, humorvoll moderiert von Marcus Schinkel und Joscho Stephan.

„Die Tradition ist nicht die Aufbewahrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers!“ (Thomas Morus)

Marcus Schinkel – piano, melodica, theremin
Joscho Stephan – gitarre
Wim de Vries – drums
Fritz Roppel – bass

 

Extra-Tipp

>>> Samstag, 1. Februar 2020 um 20:00 Uhr im Bürgerhaus in Nistertal
Karten können für 22 Euro auch in der Praxis bei Hans Ruppert im Vorverkauf erworben werden.

Pictures at an Exhibition by Voyager IV – Progressive Rock des 21. Jahrhunderts vereint mit Klassik und Jazz

Der klassische Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky aus dem Jahr 1874, gewidmet seinem Freund und Maler Victor Hartmann, ist nur der Ausgangspunkt einer abenteuerlichen Musikreise. Voyager IV machen dabei nur einen „Zwischenstopp“ bei der Supergroup der 70er, Emerson, Lake & Palmer (E.L.P.), die auf ihrem Album „Pictures at an Exhibition“ im Jahre 1971 bereits drei der Mussorgsky „Bilder“ bearbeiteten. Angekommen im 21. Jahrhundert erfahren diese 3 und 5 weitere „Pictures“ auf dem aktuellen Voyager IV Album und live auf der Bühne nun noch einmal eine komplette Erneuerung mit Vocalsongs und virtuosen Instrumentals im Progrock-Genre. Für das aktuelle und frische Sounddesign stand kein geringerer als der Londoner Rockproduzent Jon Caffery (Wir Sind Helden, Rainbirds, Tote Hosen) am Mischpult.

Verbunden mit einer konzipierten Licht & Lasershow, ausgefallenen Instrumenten wie der Laserharfe von Jean-Michel Jarre, Theremin, Keytar und kosmischen Space-Rock- Klängen aus Synthesizer und Klavier mischt die Band ein Programm aus Vocal- und extrovertierten Instrumentaleinlagen. Damit stellen Voyager IV wohl eines der interessantesten Crossover Projekte der internationalen Prog-Rock-Szene dar.

Bandleader Marcus Schinkel tritt weltweit als Pianist auf, war 2018 in China als Kulturbotschafter für NRW und spielt im Oktober 2019 in Honduras Konzerte mit Rockband und Orchester. Die Rhythmusgruppe mit dem niederländischen Superdrummer Wim de Vries und Fritz Roppel am Bass lässt die energiegeladenen Sounds von Rush, Led Zeppelin oder Pink Floyd wiederaufleben. Sänger/ Songwriter Johannes Kuchta weckt mit seiner individuellen, charismatischen Stimme Erinnerungen an Peter Gabriel, Greg Lake, Phil Collins oder Fish.

Marcus Schinkel: Piano & keyboards
Johannes Kuchta: Vocals & Drums
Fritz Roppel: Bass
Wim de Vries: Drums

 

 

>>> Freitag, 7. Februar 2020, 20.00 Uhr

Kai Heumann’s Proyecto Guitarra Latina – Tango, Samba & Gypsy-Salsa

Foto: J.C. Heinsch

Kai Heumann’s Proyecto Guitarra Latina – eine Formation aus teilweise langjährigen musikalischen Weggefährten – ist besetzt mit Musikern, die hierzulande zu den besten der Latin-Szene gehören. In der 2003 gegründeten Band steht Kai Heumann’s Gitarre im Vordergrund und wird hierbei von Percussion, Bass und Gitarre begleitet. Salsa, Tango, Samba: Kompositionen von Tito Puente, Antonio Carlos Jobim, Luis Bonfa, Heitor Villa Lobos, Mariano Mores, Astor Piazzola und Kai Heumann werden in eigenen Bearbeitungen interpretiert. Salsa lebt von der Improvisation, und die ist diesen Musikern ein Bedürfnis und Ausdruck ihres Lebensgefühls. Daher ist jeder Auftritt ein einzigartiges und unwiederbringliches Erlebnis! Die temperamentvollen Vollblutmusiker spielen eine kochend-heiße Mischung diverser lateinamerikanischer Rhythmen.

Kai Heumann – Gitarre
Jorge Oliva (Kuba) – Percussion/Vocals
Sergio Mansilla (Argentinien) – Gitarre/Vocals
Jorge Anchieta (El Salvador) – Gitarre & Tres

 

>>> Samstag 14. März 2020, 20.00 Uhr Yakou Tribe Quartett Jazz im Geiste des Progressive Rock

>>> Samstag 18. April 2020, 20.00 Uhr Marcia Bittencourt & Michael Arlt’s Agora Brasilianisches Feuer

 

>>> Samstag, 25. April 2020, 20.00 Uhr

Boogielicious – Boogie Woogie Jazz

Boogielicious ist ein deutsch-niederländisches Boogie-, Blues- und Jazz-Trio, das sich 2007 zunächst mit Eeco Rijken Rapp (Klavier, Gesang) und David Herzel (Schlagzeug) als Duo gegründet hatte, aber schon ein Jahr später als Trio mit Dr. Bertram Bechers Blues-Harmonika noch homogener und abwechslungsreicher geworden ist. Boogielicious ist momentan wohl eine der außergewöhnlichsten Boogie-Formationen der Szene in Europa, die die sehr populäre Musik der 20er, 30er und 40er Jahre in das aktuelle Jahrhundert katapultiert. Inzwischen haben sich die drei Musiker mit ihren vier Alben auf die vorderen Ränge ihres Genres vorgearbeitet.

Staunten die Medien beim Debüt-Album „Boogielicious“ von Eeco Rijken Rapp und David Herzel noch über die durchgehende Qualität ihres gesamten Albums (Pressestimmen: „Mühelos, schwerelos, einfach wunderbar“), so wird auf den folgenden Alben der unverwechselbare typische Sound des Trios auch durch die im Boogie eher selten eingesetzte Blues-Harmonika geprägt. Die Live-Auftritte geraten immer wieder zu umjubelten Highlights der Konzertsaison und das Unternehmen „Boogielicious“ erreicht auch international eine neue Dimension. Die enorme Spielfreude der Band springt nicht nur bei ihren zahlreichen erfolgreichen Konzerten in Deutschland, sondern auch bei Konzerten in Frankreich, der Niederlande, der Schweiz, Belgien, England und Portugal auf die Zuhörer über.

Boogielicious ist ein Trio, das die Liebhaber handgemachter Musik elektrisiert und Boogie Woogie-Fans, Alt-Rock’n Roller und traditionelle Jazz- und Blues-Anhänger gleichermaßen hocherfreut. Die drei Musiker bestechen durch ihre unglaubliche Virtuosität, die Einzigartigkeit ihres Repertoires und überzeugen mit ihrem brillanten Zusammenspiel – der Jazz scheint für sie ein Lebensgefühl zu sein! Boogielicious erschließt sich Hörerschichten weit über den Boogie Woogie und Blues hinaus und lockt mit ihrem unverfälschten und bodenständigen Sound mittlerweile auch wieder viele junge Fans zu ihren Konzerten! Kurz gesagt und wie der Bandname schon andeutet: Köstlicher Boogie Woogie und mehr!

 

>>> Freitag 08. Mai 2020, 20.00 Uhr B3 Fusion Rock-Jazz

>>> Freitag 22. Mai 2020, 20.00 Uhr Rasqueo Flamenco Jazz

>>> Samstag 08. August 2020, 20.00 Uhr Stöffelparkprojekt

>>> Freitag 04. September 2020, 20.00 Uhr Tilmann Höhn Quartett

>>> Freitag 25. September 2020, 20.00 Uhr José Cortijo & Marc Küsters: percussionways

>>> Samstag 28. November 2020, 20.00 Uhr Rainbow Trio

 

 

 

Das übernächste Konzert von „Jazz we can“:

 

>>> Freitag, 7. Februar 2020, 20.00 Uhr

Kai Heumann’s Proyecto Guitarra Latina