>>> Samstag 14. März 2020, 20.00 Uhr

Yakou Tribe Quartett – Jazz im Geiste des Progressive Rock

Die seit 20 Jahren bestehende Berliner Band „YAKOU TRIBE“ hat im Frühjahr 2019 ihre nunmehr fünfte CD mit dem Titel „Out Of Sight“ vorgelegt. Das Quartett um die Gitarristen Kai Brückner und den Alt-Saxophonisten Jan von Klewitz verfolgt einerseits nach wie vor die Spur des (amerikanischen) Roadmovies-Soundtracks, andererseits erweitern die Musiker ihre Reiseroute sowohl ins urbane Amerika der 1950er Jahre als auch in südamerikanische Gefilde. So steuern Klewitz und der 2017 neu hinzugekommen Kontra- und E-Bassist Pepe Berns folkloristische, brasilianisch-beeinflusste und dem Jazz verpflichtete Songs und Balladen bei, während die Kompositionen Brückners und des versierten Schlagzeugers Rainer Winch dem Progressive Rock der 1970er Jahre ihre Aufwartung machen.

Thomas Steinfeld schreibt am 25.04.2019 in der Süddeutschen Zeitung den Artikel: „Jazz Mit roten Ohren“: Jazz im Geiste des Progressive Rock der Siebziger, nur viel lockerer und virtuoser: Das famose neue Album „Out of Sight“ des Berliner Quartetts „Yakou Tribe“.

„Je öfter man das Album ,Out of Sight‘ (Traumton Records) jenes Berliner Quartetts namens Yakou Tribe hört, desto mehr drängt sich der Gedanke auf, dass sich in diesen zehn Songs ein heiteres, souveränes Spiel mit den ,Hörgemeinschaften‘ längst vergangener Zeiten verbirgt. Jeder von ihnen kann alles spielen, kreuz und quer durch die Genres und die Zeiten.“

Kai Brückner – Gitarre
Jan von Klewitz – Saxophon, Percussion
Rainer Winch – Schlagzeug
Pepe Berns – Bass (seit 2017)

 

 

>>> Samstag 18. April 2020, 20.00 Uhr

Marcia Bittencourt & Michael Arlt „AGORA“ (BRAZIL/D) feat. Portinho – Brazil-Jazz, Bossa Nova, Partido Alto, Baiao, Samba

Eine hervorragende brasilianische Sängerin mit einer tollen Bühnenpräsenz und dem Draht zum Publikum trifft auf ein 3 Generationen umspannendes Trio, das diese Musik lebt ... Die 4 präsentieren die ganze Bandbreite brasilianischer Musik mit grosser Leichtigkeit: Mal rhythmisch und tanzend, mal nachdenklich und kammermusikalisch. Zwischen traditionelleren Rhythmen und modernen Strömungen innerhalb brasilianischer Musik und Jazz - mit Gitarrist Michael Arlt an der Spitze und der lebenden Schlagzeuglegende Portinho im Zentrum des Geschehens: Diese mitreissende Band spielt mit vielen Schattierungen und
präsentiert ein Programm, das jenseits einer klischeehaften Brazil-Kopie hörenswerte Kompositionen von Roberto Menescal, Ivan Lins, Jorge Ben, Djavan, Ary Barroso und Marcia Bittencourt & Michael Arlt in spannenden und frischen Fassungen präsentiert: So erzählen die Stücke eine Geschichte, entfalten ihre Magie und bringen den Sommer mit - egal zu welcher Jahreszeit. Ein Konzertereignis der Extraklasse!

Marcia Bittencourt ist Sängerin und Schauspielerin, geboren in Rio de Janeiro und studierte in der Schauspielfakultät Dulcina de Moraes, Brasília – DF Brasilien. Sie stand professionell auf der Bühne in der Hauptstadt Brasiliens und war festes Mitglied des Ensemble Commedia Futura-Tanztheater Hannover. 2010 startete ihre Solokarriere als Sängerin mit der CD „One Night Bossa“, eine Live-Aufnahme aus dem Theater „Glocke“ in Bremen. Im selben Jahr repräsentierte sie beim Black Art Festival in Atlanta den Bossa Nova und stand gemeinsam mit den Grammy-Preisträgern Rachel Ferrell, Cassandra Wilson und Ivan Lins auf der Bühne. Sie hat bisher vier CDs veröffentlicht – die letzte Produktion mit Kompositionen von Yorio da Costa und eigenen Texten trägt den Namen „Anjo Fugaz“, aufgenommen bei DRoom Studio. Sie arbeitet mit vielen bekannten Namen der deutschen Musikszene: Hervé Jeanne, Yorio da Costa, Oliver Gross, Giorgio Crobu, Lorenzo Petrocca, Nicolai Thein, Dirk Piezunka, Stephan Emig, Hans Malte Witte, Michael Arlt, Sebastian Netta u. a. Viele unterschiedliche Projekte zeigen, wie facettenreich ihr Wirken ist.

Michael Arlt – zu Hause in einer Vielzahl von musikalischen Umgebungen und seit Jahren mit bekannten nordamerikanischen Musikern wie Red Holloway, Houston Person, Jon Sass, Keith Copeland oder seinem eigenen langjährigen Hammond Trio WE THREE ( feat. Dan Kostelnik und Scott Neumann) genauso wie mit europäischen „Jazz Masters “ wie Tony Lakatos, Thomas Stabenow, Luciano Biondini oder Vienna Art Orchestra Leader Mathias Rüegg zu hören, hat Gitarrist Michael Arlt ebenso Erfahrung aus erster Hand mit Top-Musikern der Latin-Musikwelt gesammelt. Wie zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit dem Trio der brasilianischen Schlagzeuglegende Portinho – mit Itaiguara Brandao und Klaus Mueller –, dem spanischen Percussion- Zauberer José Cortijo, Sängerin Maria de Fatima aus Portugal, Argentiniens Gustavo Bergalli, Trompete und dem kubanischen Saxofon- und Weltmusik-Virtuosen Paquito D’Rivera. Als Bandleader, Begleiter oder Gastsolist kann man Michael Arlts Gitarrensounds auf mittlerweile mehr als 40 CDs von Jazz über Latin bis Pop, von Solo-Gitarre bis Big Band hören. Zuletzt erschien „Michael Arlt BRAZILIANA: Terra Distante“ auf GLM/Fine Music.

Marcia Bittencourt – Vocals, Percussion
Michael Arlt – ak. Gitarre, Git.-Synthesizer
Dudu Penz – Bass
Portinho – Drums

Marcia Bittencourt (Foto: Jürgen Wahnschaffe)
Michael Arlt (Foto: V. Lesch)

 

 

 

>>> Samstag, 25. April 2020, 20.00 Uhr

Boogielicious – Boogie Woogie Jazz

Boogielicious ist ein deutsch-niederländisches Boogie-, Blues- und Jazz-Trio, das sich 2007 zunächst mit Eeco Rijken Rapp (Klavier, Gesang) und David Herzel (Schlagzeug) als Duo gegründet hatte, aber schon ein Jahr später als Trio mit Dr. Bertram Bechers Blues-Harmonika noch homogener und abwechslungsreicher geworden ist. Boogielicious ist momentan wohl eine der außergewöhnlichsten Boogie-Formationen der Szene in Europa, die die sehr populäre Musik der 20er, 30er und 40er Jahre in das aktuelle Jahrhundert katapultiert. Inzwischen haben sich die drei Musiker mit ihren vier Alben auf die vorderen Ränge ihres Genres vorgearbeitet.

Staunten die Medien beim Debüt-Album „Boogielicious“ von Eeco Rijken Rapp und David Herzel noch über die durchgehende Qualität ihres gesamten Albums (Pressestimmen: „Mühelos, schwerelos, einfach wunderbar“), so wird auf den folgenden Alben der unverwechselbare typische Sound des Trios auch durch die im Boogie eher selten eingesetzte Blues-Harmonika geprägt. Die Live-Auftritte geraten immer wieder zu umjubelten Highlights der Konzertsaison und das Unternehmen „Boogielicious“ erreicht auch international eine neue Dimension. Die enorme Spielfreude der Band springt nicht nur bei ihren zahlreichen erfolgreichen Konzerten in Deutschland, sondern auch bei Konzerten in Frankreich, der Niederlande, der Schweiz, Belgien, England und Portugal auf die Zuhörer über.

Boogielicious ist ein Trio, das die Liebhaber handgemachter Musik elektrisiert und Boogie Woogie-Fans, Alt-Rock’n Roller und traditionelle Jazz- und Blues-Anhänger gleichermaßen hocherfreut. Die drei Musiker bestechen durch ihre unglaubliche Virtuosität, die Einzigartigkeit ihres Repertoires und überzeugen mit ihrem brillanten Zusammenspiel – der Jazz scheint für sie ein Lebensgefühl zu sein! Boogielicious erschließt sich Hörerschichten weit über den Boogie Woogie und Blues hinaus und lockt mit ihrem unverfälschten und bodenständigen Sound mittlerweile auch wieder viele junge Fans zu ihren Konzerten! Kurz gesagt und wie der Bandname schon andeutet: Köstlicher Boogie Woogie und mehr!

 

 

>>> Freitag 08. Mai 2020, 20.00 Uhr

B3 – Jazzrock Finest Fusion

Foto: Manfred Schmidt

Die Freiheit des Jazz trifft auf die Energie des Rock: B3 verschmelzen ausgetüftelte Arrangements und lebendige Spielfreude zu intelligenten Songs mit starken Melodien und drückendem Groove. Eingängig und kompakt, treibend und entfesselt – hier kommen Rock-Popliebhaber und Jazzverrückte gleichermaßen auf ihre Kosten. Den Kern dieses perfekt eingespielten Fusion-Quartetts bilden zwei große „unbekannte Bekannte“ der Musikszene: Der Keyboarder, Komponist und Musikproduzent Andreas Hommelsheim und der Gitarrist und Sänger Ron Spielman. Ihre Namen sind nicht jedem ein Begriff, aber praktisch jeder hat schon in irgendeiner Form von ihnen gehört.

Bandleader Hommelsheim spielte u. a. mit Alphonse Mouzon, John Lee und Gerry Brown, teilte die Bühne mit Kool & the Gang und arbeitete mit Stars wie Nena, Nina Hagen, Jan Delay, Smudo, Max Raabe, Ofrah Haza, Ute Lemper und Jennifer Rush. Als preisgekrönter Music Producer unzähliger deutscher Fassungen berühmter Filmproduktionen, von „Arielle“, „Die Schöne und das Biest“, „Der Glöckner von Notre Dame“, „Pocahontas“, „Aladdin“ über „Das Phantom der Oper“ bis hin zu „Ice Age 4“ und „Epic“ oder „Polar Express“, arbeitete er schon in allen namhaften Studios dieser Welt u.a. mit Größen wie Andrew Lloyd Webber und Hans Zimmer zusammen. Als Produzent des deutschen Original-Soundtracks zu „Der König der Löwen“ erhielt Hommelsheim die Goldene Schallplatte.

Eine Stimme, deren kehlige Wucht einen sofort packt, ein elektrisierendes Gitarrenspiel, das außergewöhnlich filigran und zugleich kraftvoll ist: Ron Spielmans Auftritte in wechselnden Formationen genießen längst Kultstatus. Seit Jahrzehnten schätzen Kenner den Charaktermusiker für sein markantes und virtuoses Gitarrenspiel und sein exzellentes Songwriting. Die Musikpresse überschüttet ihn geradezu mit Lob. Auftritte mit Andreas Kümmert, Flo Mega, Stevie Wonder, Bob Geldof, Chick Corea, der Little River Band, Steve Marriott, Dave Stewart, der Climax Blues Band, Johnny Guitar Watson und vielen anderen zieren seine Vita. Ein Ausnahmekünstler, dem unzählige Kollegen ob seiner Fähigkeiten bewundernd auf die Schultern klopfen.

Mit „Back To My Roots“ und „Memories In Melodies“ (gemischt von John Whynot, gemastert von Kevin Reeves, Sterling Sound) haben B3 bereits zwei Alben veröffentlicht, mit denen sie sich den Beifall der Fachpreise und eines stetig wachsenden Fankreises erspielen konnten – abseits von Mainstream und Major-Industrie. Überall wo B3 auftauchen, begeistern sie ihr Publikum!

In Hommelsheims Kompositionen ist seine Liebe zur Filmmusik unüberhörbar: Ausgehend von der konzentrierten Energie eines Quartetts entwickelt Hommelsheim seine Ideen und beschwört das Kino im Kopf herauf. Jazz, Blues und Rock fusionieren zu einer imaginären Kraft, die den Hörer durch ein verregnetes Paris, in eine kalifornische Hotelbar und über den Lincoln Highway zurück nach New York schicken, angetrieben von diesem unglaublichen Groove, der Gérard Batrya am Bass und Lutz Halfter am Schlagzeug zu idealen Bandkollegen macht. Ron Spielman setzt dabei kongenial die Kontrapunkte und veredelt die Stücke zu einer unverwechselbaren Melange der Stile.

Von funky bis rockig, von euphorisch bis verträumt, die Kompositionen sind in ihren Klangfarben ebenso vielseitig wie in ihren Emotionen. Akustisches Cinemascope ist das, wenn Hommelsheim Melodie um Melodie und Hookline um Hookline auf die Leinwand wirft! Voller Spielfreude zelebrieren B3 ihren kurzweiligen Mix aus Jazz, Rock, Funk und Blues – und nehmen sich die Freiheit, genau das zu tun, wofür ihr Musikerherz schlägt. Leidenschaftlich, unwiderstehlich und packend!

Ron Spielman (g, voc),
Andreas Hommelsheim (Hammond B3, keys),
Gérard Batrya (b),
Lutz Halfter (dr)

 

 

>>> Freitag 22. Mai 2020, 20.00 Uhr Rasqueo Flamenco Jazz

 

 

>>> Samstag 08. August 2020, 20.00 Uhr Stöffelparkprojekt

Pictures at an Exhibition by Voyager IV – Progressive Rock des 21. Jahrhunderts vereint mit Klassik und Jazz

Der klassische Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky aus dem Jahr 1874, gewidmet seinem Freund und Maler Victor Hartmann, ist nur der Ausgangspunkt einer abenteuerlichen Musikreise. Voyager IV machen dabei nur einen „Zwischenstopp“ bei der Supergroup der 70er, Emerson, Lake & Palmer (E.L.P.), die auf ihrem Album „Pictures at an Exhibition“ im Jahre 1971 bereits drei der Mussorgsky „Bilder“ bearbeiteten. Angekommen im 21. Jahrhundert erfahren diese 3 und 5 weitere „Pictures“ auf dem aktuellen Voyager IV Album und live auf der Bühne nun noch einmal eine komplette Erneuerung mit Vocalsongs und virtuosen Instrumentals im Progrock-Genre. Für das aktuelle und frische Sounddesign stand kein geringerer als der Londoner Rockproduzent Jon Caffery (Wir Sind Helden, Rainbirds, Tote Hosen) am Mischpult.

Verbunden mit einer konzipierten Licht & Lasershow, ausgefallenen Instrumenten wie der Laserharfe von Jean-Michel Jarre, Theremin, Keytar und kosmischen Space-Rock- Klängen aus Synthesizer und Klavier mischt die Band ein Programm aus Vocal- und extrovertierten Instrumentaleinlagen. Damit stellen Voyager IV wohl eines der interessantesten Crossover Projekte der internationalen Prog-Rock-Szene dar.

Bandleader Marcus Schinkel tritt weltweit als Pianist auf, war 2018 in China als Kulturbotschafter für NRW und spielt im Oktober 2019 in Honduras Konzerte mit Rockband und Orchester. Die Rhythmusgruppe mit dem niederländischen Superdrummer Wim de Vries und Fritz Roppel am Bass lässt die energiegeladenen Sounds von Rush, Led Zeppelin oder Pink Floyd wiederaufleben. Sänger/ Songwriter Johannes Kuchta weckt mit seiner individuellen, charismatischen Stimme Erinnerungen an Peter Gabriel, Greg Lake, Phil Collins oder Fish.

Marcus Schinkel: Piano & keyboards
Johannes Kuchta: Vocals & Drums
Fritz Roppel: Bass
Wim de Vries: Drums

 

 

>>> Freitag 04. September 2020, 20.00 Uhr Tilmann Höhn Quintett

>>> Freitag 25. September 2020, 20.00 Uhr José Cortijo & Marc Küsters: percussionways

>>> Samstag 28. November 2020, 20.00 Uhr Rainbow Trio

 

 

 

Das übernächste Konzert von „Jazz we can“:

 

>>> Samstag 18. April 2020, 20.00 Uhr

Marcia Bittencourt & Michael Arlt „AGORA“ (BRAZIL/D)
Brazil-Jazz, Bossa Nova, Partido Alto, Baiao, Samba