Konzerte in Bad Marienberg

Konzertkalender

 

>>>  Samstag, 4. Mai 2019, 20.00 Uhr

Martin Auer Quintett (MAQ) –
„So far“ Modern Jazz

Foto: Gerhard Richter

 

Martin Auer – Trompete
Florian Trübsbach – Saxophon
Jan Eschke – Klavier
Andreas Kurz – Bass
Bastian Jütte – Schlagzeug

 

Der Trompeter Martin Auer hat seit vielen Jahren das Glück, nicht nur mit vier außergewöhnlichen Musikerpersönlichkeiten zusammen musizieren zu dürfen, sondern seine Mitstreiter auch zu seinen besten Freunden zu zählen. Seit der Gründung 1995 haben die fünf Musiker ein großes Repertoire an Eigenkompositionen und Arrangements erarbeitet und dadurch einen ganz eigenen Bandsound entwickelt ohne sich stilistisch festzulegen. Egal ob man das Modern Jazz, Mainstream, Contemporary oder Indiejazz nennen will, wichtig ist dem MAQ, den Zuhörer emotional zu erreichen. Das letzte Album „Our Kind of“, eine Neuinterpretation des Jazzklassikers „Kind of Blue“ in Zusammenarbeit mit BAYER Kultur Leverkusen, war ein großer Erfolg mit über 50 Konzerten in Deutschland, Österreich, Schweiz und Spanien. Für die neue CD „So Far“ nahm das MAQ wieder ausschließlich Eigenkompositionen auf, die 2018 mit Förderung der Initiative Musik bei LAIKA Records erscheint.

 

Martin Auer, geb. 1976, studierte Trompete und Komposition/Arrangement in Mannheim und Berlin. Der Bandleader ist ein vielseitiger Musiker, der keine Berührungsängste mit anderen Musikstilen zeigt und somit nicht nur in Jazzgefilden beheimatet ist. Martin Auer lebt in Berlin, hat seit 2008 einen Lehrauftrag für Jazztrompete an der Musikhochschule Leipzig und war 2016/17 Gastprofessor am Jazzinstitut Berlin.

Florian Trübsbach, geb. 1976, studierte Saxophon und klassische Komposition in München und Hamburg. Er musizierte zusammen mit Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan, Claudio Abbado, Hans Werner Henze, Bill Holman und Joe Lovano. Trübsbach wurde mit dem Bayerischen Staatsförderpreis für junge Künstler ausgezeichnet und ist seit 2014 Professor für Jazzsaxofon an der Hochschule für Musik in München.

Jan Eschke, geb.1976, ist ein vielgefragter Musiker in der europäischen Jazzszene, der derzeit in den Formationen von Martin Grubinger, Johannes Enders, Charly Antolini u.a. tätig ist. Darüber hinaus konzertierte er mit Rebekka Bakken, Karl Ratzer, Georg Ringsgwandl, Ack van Rooyen, Wolfgang Schmid, Claudio Roditi, Thomas Hampson, Rhani Krija, Vincent Herring, … Eschke ist Dozent für Jazzklavier am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg.

Andreas Kurz, geb. 1979 gehört zu den gefragtesten Jazz-Bassisten der Republik. Er studierte an der Hochschule für Musik und am Richard Strauss-Konservatorium München. Im Laufe seiner Karriere spielte er beispielsweise mit Größen wie Benny Golson, Max Greger, Paul Kuhn, Jamie Cullum, Don Friedman, John Marshall, Joe Locke oder Geoff Goodman zusammen. 2010 wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und gewann den Neuen Deutschen Jazzpreis mit dem Tim Allhoff Trio. 2014 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum.

Bastian Jütte, geb. 1973, studierte Jazzdrums an den Musikhochschulen München und Mannheim. Neben seiner Tätigkeit als Dozent an den Musikhochschulen Würzburg und München ist er nicht nur ein gefragter Sideman (mittlerweile auf über 70 Tonträgern) sondern hat auch drei eigene Alben veröffentlicht. Mit dem Tim Allhoff Trio gewann er 2010 den Neuen Deutschen Jazzpreis, 2016 konnte er den Preis wieder entgegennehmen, diesmal mit seinem eigenen Quartett. 2013 wurde er mit dem ECHO-Jazz in der Kategorie »Schlagzeuger des Jahres national« ausgezeichnet.

 

CD’s MAQ : Crossman (nabel records 2002); Horn An Horn (jazz4ever records 2004); Olivia (Double Moon 2004); Indiejazz (jazz4ever records 2007); Reflections (C.A.R.E. Musicgroup 2010), Our Kind of (LAIKA Records 2015), So Far (LAIKA Records 2018)

>>>  Samstag, 11. Mai 2019, 20.00 Uhr,
+++ ACHTUNG! Veranstaltungsort: Haus am Alsberg, Rennerod +++

Marcia Bittencourt & Michael Arlt „AGORA“ (BRAZIL/D) – Brazil-Jazz, Bossa Nova, Partido Alto, Baiao, Samba

Marcia Bittencourt (Foto: Juergen Wahnschaffe)
Michael Arlt (Foto: V. Lesch)

 

Eine hervorragende brasilianische Sängerin mit einer tollen Bühnenpräsenz und dem Draht zum Publikum trifft auf ein Trio, das diese Musik lebt. Die vier präsentieren die ganze Bandbreite brasilianischer Musik mit großer Leichtigkeit: Mal rhythmisch und tanzend, mal nachdenklich und kammermusikalisch. Diese mitreißende Band spielt mit vielen Schattierungen und präsentiert ein Programm, das jenseits einer klischeehaften Brazil-Kopie hörenswerte Kompositionen von Roberto Menescal, Ivan Lins, Jorge Ben, Djavan, Ary Barroso und Tom Jobim in spannenden und frischen Fassungen präsentiert: So erzählen die Stücke eine Geschichte, entfalten ihre Magie und bringen den Sommer mit – egal zu welcher Jahreszeit. Ein Konzertereignis der Extraklasse!

 

Marcia Bittencourt – Vocals, Percussion
Michael Arlt – elektrische & akustische Gitarre, shaker
Neo Stephanou, elektrischer Bass
Matthias Haffner, Percussion

 

Marcia Bittencourt ist Sängerin und Schauspielerin, geboren in Rio de Janeiro und studierte in der Schauspielfakultät Dulcina de Moraes, Brasília – DF Brasilien. Sie stand professionell auf der Bühne in der Hauptstadt Brasiliens und war festes Mitglied des Ensemble Commedia Futura-Tanztheater Hannover. 2010 startete ihre Solokarriere als Sängerin mit der CD „One Night Bossa“, eine Live-Aufnahme aus dem Theater „Glocke“ in Bremen. Im selben Jahr repräsentierte sie beim Black Art Festival in Atlanta den Bossa Nova und stand gemeinsam mit den Grammy-Preisträgern Rachel Ferrell, Cassandra Wilson und Ivan Lins auf der Bühne. Sie hat bisher vier CDs veröffentlicht – die letzte Produktion mit Kompositionen von Yorio da Costa und eigenen Texten trägt den Namen „Anjo Fugaz“, aufgenommen bei DRoom Studio. Sie arbeitet mit vielen bekannten Namen der deutschen Musikszene: Hervé Jeanne, Yorio da Costa, Oliver Gross, Giorgio Crobu, Lorenzo Petrocca, Nicolai Thein, Dirk Piezunka, Stephan Emig, Hans Malte Witte, Michael Arlt, Sebastian Netta u. a. Viele unterschiedliche Projekte zeigen, wie facettenreich ihr Wirken ist.

 

Michael Arlt – zu Hause in einer Vielzahl von musikalischen Umgebungen und seit Jahren mit bekannten nordamerikanischen Musikern wie Red Holloway, Houston Person, Jon Sass, Keith Copeland oder seinem eigenen langjährigen Hammond Trio WE THREE ( feat. Dan Kostelnik und Scott Neumann) genauso wie mit europäischen „Jazz Masters “ wie Tony Lakatos, Thomas Stabenow, Luciano Biondini oder Vienna Art Orchestra Leader Mathias Rüegg zu hören, hat Gitarrist Michael Arlt ebenso Erfahrung aus erster Hand mit Top-Musikern der Latin-Musikwelt gesammelt. Wie zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit dem Trio der brasilianischen Schlagzeuglegende Portinho – mit Itaiguara Brandao und Klaus Mueller –, dem spanischen Percussion- Zauberer José Cortijo, Sängerin Maria de Fatima aus Portugal, Argentiniens Gustavo Bergalli, Trompete und dem kubanischen Saxofon- und Weltmusik-Virtuosen Paquito D’Rivera. Als Bandleader, Begleiter oder Gastsolist kann man Michael Arlts Gitarrensounds auf mittlerweile mehr als 40 CDs von Jazz über Latin bis Pop, von Solo-Gitarre bis Big Band hören. Zuletzt erschien „Michael Arlt BRAZILIANA: Terra Distante“ auf GLM/Fine Music.

>>>  Freitag, 28. Juni 2019, 20.00 Uhr

European Music Society – Europäischer Jazz der Extraklasse

Mit der „European Music Society“ kommt ein Jazz-Highlight nach Bad Marienberg. Dem Nistertaler Jazztrompeter Gregor Groß ist es gelungen, für dieses Konzert bekannte Jazzmusiker aus den Niederlanden und aus Deutschland zu gewinnen. Die in dieser Formation auftretenden Musiker haben schon früher in diversen Bands zusammengespielt, u. a. bei zwei Tourneen in die Vereinigten Staaten. Kennengelernt haben sie sich während des Musikstudiums Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre in Arnheim. Mit dabei sind:

Ronald Douglas, Gesangsdozent an der Musikhochschule Zwolle, bestens bekannt in den Niederlanden durch zahllose internationale Auftritte im Stil der traditionellen Jazzsänger mit beispielsweise dem Metropolorchester, der Timeless Big Band und in eigenen Formationen.

Marcus Schinkel, der sich u. a. durch sein Projekt „Crossover Beethoven“ in Deutschland einen Namen gemacht hat und auch mit seinem Auftritt in Nistertal im Februar 2016 das Publikum zu begeistern wusste.

Wim de Vries, festes Mitglied des Marcus Schinkel Trios, wurde 2016 und aktuell 2018 von 3 Fachmagazinen zum besten Drummer der Benelux Staaten gewählt.

Lucien Matheeuwsen hat als Bassist an Masterklassen mit Marc Johnson, John Clayton, Hein van de Geyn, Renaud Garcia-Fons, David Friesen en Jesper Lundgard teilgenommen.

Robert Hootsen, Trompeter aus Arnheim, spielte Auftritte mit u. a. John Clayton, Otis Redding III, Eddie Floyd, und ist z.Z. aktiv bei der Formation Funky Fools.

Frank Bergmann, Saxophonist aus Orsoy bei Duisburg, Auftritte mit verschiedenen Jazzgrößen, u. a. lange Zeit Mitglied der „Grimme Big Band“, hat sich neben der Musik auch einen Namen als Dokumentarfilmer gemacht. Live „erleben“ konnte man ihn schon öfters gemeinsam mit Gregor Groß als Gäste beim Marcus Schinkel Trio und bei der Band Lost In The Jam.

Gregor Groß, in Nistertal bestens bekannt, war u.a. Teil der Band der DDR Jazzgröße Klaus Lenz bei dessen Revival und Abschieds-Tournee (weitere Mitglieder u.a.: Uschi Brüning, Ernst Ludwig Petrowski, Jens Winter (Dänemark), Hugo Read u. v. m.).

Die EMS bietet ein sehr abwechslungsreiches Jazzprogramm, wozu die meisten Musiker der Band Kompositionen und Arrangements beigesteuert haben. Zusätzliche Unterstützung mit Arrangements bekommen die Musiker von EMS auch von berühmten Musikern wie Pianist Rob van Bavel oder Bassist Henk Haverhoek, der schon seit den 1960er-Jahren alle amerikanischen Jazzgrößen wie Dexter Gorden, Ben Webster usw. bei ihren Auftritten in Europa begleitete und Dozent an der Musikhochschule Arnheim war. Freuen Sie sich auf ein hochkarätiges Konzert mit fantastischen Jazzmusikern.

>>>  Samstag, 10. August 2019, 20.00 Uhr

OPEN AIR im Stöffel Park mit Triologic und Rosko Gee & Hooded Ones

Foto: Manfred Schmidt

Foto: Manfred Schmidt

>>>  Samstag, 28. September 2019, 20.00 Uhr

Klangcraft Trio – „Hypnotischer Groove“

10 Jahre „Jazz we can“-Festival:

 

>>>  Freitag, 18. Oktober 2019, 20.00 Uhr

Afrikanischer Abend: Yvonne Mwale Trio (Yebo)

 

>>>  Samstag, 19. Oktober 2019, 20.00 Uhr

Frank Haunschild’s Cool PaXX

Foto: Manfred Schmidt

>>>  Freitag, 15. November 2019, 20.00 Uhr

Andreas Dombert Trio

>>>  Samstag, 30. November 2019, 20.00 Uhr

Duo Topolino

Virtuose Bluegrassmusik, dramatische Balkanklänge, einfühlsam gespielte Musettes und Eigenkompositionen

Foto: Manfred Schmidt

 

Nina Leonards (Violine und Gesang)
Norbert Scholly (Gitarre und Banjo)

 

Zwei Musiker, zwei Herzenswünsche – ein Album. Auf Swiodeschka erfüllen sich zwei Künstler aus unterschiedlichen musikalischen Richtungen einen lang gehegten Traum: Eine CD zu machen mit Musik, die im „normalen Berufsleben“ der beiden Protagonisten nur selten vorkommt. Da ist Norbert Scholly an den diversen Gitarren, der eigentlich im Jazz zuhause ist und mit eigenen Produktionen und vielen Engagements als Sideman aus dieser Szene nicht mehr wegzudenken ist, und Nina Leonoards, ausgebildet in klassischer Violine und bekannte Begleiterin von Reinhard Mey, Manfred Leuchter und Louis Sclavis.

Präsentiert wird eine musikalische Reise durch zahlreiche Länder der Welt. Da spielt der Südstaaten-Bluegrass ebenso eine Rolle wie der Gypsy-Swing aus den Balkan-Ländern und aus Frankreich. Manchmal mehr traditionell (Swiodeschka – gesungen auf Russisch, Angyalom – gesungen auf Ungarisch), dann wieder mehr am Jazzidiom (Round & Round, Sofia) ausgerichtet – immer sorgen die individuellen Arrangements für überraschende Momente. Und wenn die Kulturen dann vermischt werden, wird’s richtig spannend. Mit El Choclo wird sogar ein neuer Stil kreiert: Der „Bango“, eine Mixtur aus Balkanklängen und Tango. Und mit El Amor en el Cielo bekommt der Balkan etwas spanisches Temperament eingehaucht. Das Duo Topolino wurde 2007 gegründet. „Diese Kleinstbesetzung stellt eine große Herausforderung an die beteiligten Musiker dar, denn es ist eine völlig andere Art der Zusammenarbeit und der Kommunikation als in einer Band“, sagt Gitarrist Norbert Scholly zu diesem Projekt. Nach knapp drei Jahren des Live-Spielens ist die CD Swiodeschka nun das Ergebnis und bietet eine Auswahl von Stücken, die sich im Laufe der Zeit als Highlights herauskristallisiert haben. „Dass wir eine CD mit diesem Projekt machen wollten, war uns schon lange klar. Nur die Frage wann war noch offen“. Das Duo Topolino scheint jetzt den besten Moment erwischt zu haben …

 

Nina Leonards – Violine, Gesang (Hochschulstudium Maastricht, klass. Violine / längere Aufenthalte in Ungarn und Rumänien / div. Projekte u. a. mit Reinhard Mey, Manfred Leuchter, Nicolas Simion, Louis Sclavis)

Norbert Scholly – Gitarren (Solistenpreis d. European Jazz Competition / Git.-Dozent an der Mainzer Hochschule / div. Projekte u. a. WDR Big Band Produktionen)

>>>  Samstag, 14. Dezember 2019, 20.00 Uhr

Palatia Jazz Duo: Jahresend Jazz

Übernächstes Event bei „Jazz we can“

>>>  Samstag, 11. Mai 2019, 20.00 Uhr, +++ ACHTUNG! Veranstaltungsort: Haus am Alsberg, Rennerod +++

Marcia Bittencourt & Michael Arlt „AGORA“ (BRAZIL/D) – Brazil-Jazz, Bossa Nova, Partido Alto, Baiao, Samba

 

 

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