Hallo liebe „Jazz we can“-Freunde,

das Jahr geht zu Ende und leider werden Rasqueo im November nicht mehr Berlins finest flamenco jazz in der Praxis präsentieren können. Wegen Krankheit wird das Konzert sobald es geht nachgeholt. Im Januar 2023 geht es weiter mit dem Joscho Stephan Trio, das am Freitag, den 13.01. zu Gast sein wird. Im Frühjahr steht u. a. auch ein Konzert von Biber Herrmann an. Wir freuen uns auf die Künstler im nächsten Jahr und unsere Gäste. Bitte merken Sie sich vor, dass „Jazz we can“ im Sommer auch wieder das „Jazztival“ – das Open Air im Stöffel-Park in Enspel – weiterführen wird. Die Konzerte dafür sind in Planung und wir versprechen aufregende Auftritte, die ganz in unserem Stil ganz unterschiedlich zu den letzten Jahren sind. Die Besucher werden wieder etwas Neues erleben. Alle weiteren Informationen zu den kommenden Konzerten bekommen Sie immer aktuell, wenn Sie unseren „Jazz we can“-Newsletter abonnieren.

 

 

>>> Freitag, 13. Januar 2023, 20:00 Uhr

Joscho Stephan Trio

Foto: Manfred Pollert

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Joscho Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter aus der Vielzahl aktueller Gypsy-Swing-Adaptionen herauszuragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Rock verbindet. Hier zeigt sich Joscho Stephans Stärke als kreativer Visionär. Das begeistert das junge und reife Konzertpublikum gleichermaßen. Joscho Stephans Version von „Hey Joe“ hat auf YouTube mittlerweile die Drei-Millionen-Marke geknackt.

Sein Debüt „Swinging Strings“ wurde 1999 vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“ feierte Joscho Stephan 2004 als Garanten für die Zukunft der Gypsy-Jazzgitarre. Für die CD „Guitar Heroes“ konnte er 2015 Gitarrengrößen wie Bireli Lagrène, Stochelo Rosenberg und Tommy Emmanuel als Gäste gewinnen. Insgesamt vier von Joscho Stephans Alben wurden für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Die aktuelle Trio Produktion „Paris – Berlin“ (2018) wurde als Direct to Disc Schallplattenproduktion in den Hansa Studios Berlin aufgenommen, wo u. a. viele Aufnahmen von David Bowie entstanden sind. Auf der aktuellen Produktion von Daniel Hope „America“ ist Joscho Stephan als Gast zu hören.

Musikergrößen wie Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano und Grady Tate zeigten sich nach gemeinsamen Auftritten begeistert. Auf dem australischen Kontinent war Joscho Stephan mit Martin Taylor und Tommy Emmanuel auf Konzertreise. Mit seinen eigenen Ensembles hat er auf vielen bedeutenden Festivals in ganz Europa gespielt. Auch in den USA konnte er mit Konzerten u. a. in Nashville, Chicago, San Francisco, Detroit oder im legendären Jazzclub Birdland und dem Lincoln Center in New York begeistern.

Besetzung:
Joscho Stephan – Sologitarre
Sven Jungbeck – Rhythmusgitarre
Volker Kamp – Kontrabass

 

 

Freitag, 17. März 2023, 20.00 Uhr

Biber Herrmann – Last Exit Paradise-Tour

Fotos: Manfred Schmidt

„Biber Herrmann ist einer der authentischsten und wichtigsten Folk-Blues-Künstler in unserem Lande und darüber hinaus. He‘s a real soul brother, und glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich rede.“ Mit diesen Worten adelte der legendäre Konzertveranstalter Fritz Rau, der neben den Rolling Stones und Eric Clapton die ganze Welt-Elite des Blues, Rock und Jazz auf die Bühnen Europas gebracht hat, den Songwriter und Gitarristen. Zu Recht, denn der aus dem Rhein-Main-Delta stammende Matthias „Biber“ Herrmann vereinigt Singer/Songwriter-Poesie, virtuose Gitarren-Artistik und stampfenden Akustik-Blues zu einer exquisiten Mischung, die ihre eigene Sprache und Färbung besitzt.

Auf seinem aktuellen Album „Last Exit Paradise“ erzählt er von Licht und Schatten, erkundet mit rauchiger Stimme die tieferen Winkel der Seele, singt von Liebe, Brüchen und Neuanfängen und dem Drang, die Weichen im Leben immer wieder neu zu stellen. Mit offenem Blick schaut er auf politisch-soziale Entwicklungen und bezieht Stellung in seinen Liedern. Auf der Bühne erlebt man Biber Herrmann als einen Entertainer und Geschichten-Erzähler, der, mit einer guten Prise Humor ausgestattet, in seinem erfolgreichen Leben „on the road“ seine Bodenhaftung behalten hat.

Matthias „Biber“ Herrmann wurde als musikalischer Repräsentant für Fritz Raus Vorträge zum Thema Folk & Blues verpflichtet. Folk-Größen wie Werner Lämmerhirt, Colin Wilkie oder David Munyon bedienten sich immer wieder der virtuosen Gitarrenarbeit von Biber Herrmann bei ihren Konzerten oder CD Alben.

Testimonials:

Ein vortrefflicher, musikalischer Leckerbissen. Auf verschiedenen Gitarren bringt der exquisite Singer/Songwriter seine Songs so gefühlvoll-elegant zum Schwingen, dass diese niemals in den sonst so verbreiteten Knödel-Blues abgleiten. (Berliner Tagesspiegel)

Biber Herrmanns Blues versetzte mich nach New Orleans! Ich freue mich auf sein nächstes Konzert. (Gudrun Landgrebe)

Seine Musik ist beeindruckend, großartig und faszinierend. Er strotzt vor Energie, wirft sich in jeden Ton, so dass die Zuschauer ganz gebannt lauschen. Songwriter haben nicht selten das Problem der Monotonie. Ein Fremdwort für Biber. (Wormser Zeitung)

Die Symbiose aus Poesie, Stimme und Gitarre schaltet beim Hörer sofort dieses Wohlgefühl ein – intoniert mit der berüchtigten Leichtigkeit des Könners. (Musiker Magazin)

Wenn es hierzulande einen Vollblutkünstler der nachfolgenden Folk & Blues-Generation gibt, der alle Parameter der Kunst beherrscht, dann nenne ich Biber Herrmann. Biber verbindet intelligente Texte mit einer kreativen, virtuosen Gitarre und einer gestandenen Live-Performance. Mein Tipp: Anhören! (Werner Lämmerhirt)

Als Singer/Songwriter ist Biber Herrmann ein wahrer Leckerbissen der Musikszene. Er versteht es meisterhaft, die Menschen mit seiner kreativen Gitarrenkunst, Lyrik und poetischen Balladen einzufangen. (Badische Zeitung)

I was really having fun, playing with you, Biber. You were right there with me. (Louisiana Red)

 

 

 

 

 

 

 

 

Kinderhörbuch-Publikumspreis des deutschen Buchhandels

Rudyard Kiplings „Das Dschungelbuch“ mit Sprecherlegende Christian Brückner macht den zweiten Platz beim Hörbuch-Publikumspreis des deutschen Buchhandels. Sich die Abenteuer des Wolfsjungen Mogli und seiner Freunde, des klugen Panthers Baghira und des schläfrigen braunen Bären Balu von ihm vorlesen zu lassen, ist auch für große Hörerinnen und Hörer ein Genuss. Für die Deutsche Oper Berlin konzipierten Sebastian Krol und Rüdiger Ruppert ein Erzählkonzert, zu dem Martin Auer die Musik komponierte. Christian Brückner rezitiert den Klassiker, während ein elfköpfiges Jazzorchester den Dschungel musikalisch lebendig werden lässt.

 

Hans Ruppert spielt selbst Gitarre und präsentiert hier seine Musik.