>>> Freitag 25. September 2020, 20.00 Uhr

José Cortijo & Marc Küsters: percussionways

Foto: Quentin Brandt

Nach der jahrelangen gemeinsamen erfolgreichen Entwicklung von Apps und Lehrmaterial für Drums und Percussion entschieden José J. Cortijo und Marc Küsters ihre Musik auch live darzubieten. Mit beeindruckender Virtuosität bedienen sie in ihrem Programm verschiedene akustische sowie elektronische Schlaginstrumente, die gleichzeitig und ausschließlich live gespielt werden.

Durch experimentelle Sounds und packende Grooves lässt das Duo spannende Songs und tanzbare Beats entstehen. Unterhaltsam und musikalisch eindrucksvoll präsentieren die beiden Musiker sehr unterschiedliche, abwechslungsreiche eigene Kompositionen und Improvisationen, die gleichermaßen Musik- und Trommelfans begeistern.

Geboren in Barcelona, Spanien, ist José J. Cortijo seit 1983 als Musiker und Dozent in Deutschland tätig. Seine stilistische Offenheit zeigt sich bei zahlreichen Auftritten, u. a. mit Nina Corti, Chris Thompson, Al Jarreau, Thomas Anders, Jon Lord, Uwe Ochsenknecht, The Surpremes, Farfarello, Peter Kraus, Conexión Latina, NDR-Big-Band, sowie bei TV-, Rundfunk- und Plattenaufnahmen u. a. für BR3, NDR, SWR, HR, PRO 7 und seiner Mitwirkung bei verschiedenen Musicals. Als einziger Professor für Latin Percussion in Deutschland, unterrichtet er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und ist ein gefragter Dozent bei zahlreichen Workshops und Seminaren im In- und Ausland. Weiterhin ist er Autor des Buches Latin-Timbales für Percussionisten und Schlagzeuger (LEU-Verlag 2002) und des Buches Kleinpercussion Spielen (LEU-Verlag 2005). Autor der Video-Musikschule für Congas I (erschienen bei IMP-Warner Bros. 1995) sowie einer Workshopreihe in der Fachzeitschrift „Drums & Percussion“. Ideengeber für das Latin-Percussion PlugIn im Notationsprogramm Finale und Autor des Add On für Finale „scoreGroove“.Künstlerischer Leiter der „World Percussion Academy“ und der „Cajon Academy“.

Marc Küsters, Jahrgang 1973 – erhält früh professionellen Unterricht in Rudimental Drumming und klassischem Schlagzeug gefolgt von Drumset, Percussion, Pauken, Vibraund Marimbaphon und Piano. Nach seinem Musik-Studium macht Marc 1997 in Utrecht (NL) sein Endexamen. Seitdem spielte er in diversen Bands u. a. auch als Bandleader, Drummer und Komponist: Twosh, Sub-Rosa (Latin) Nachbars Lumpi (Soul-Funk), Chung Quartett (Jazz), Skinnybold (Rock), Hansen Tomas (Pop-NL), Cold Sweat (Soul), Under Cover (Cover), Mama Guela (Salsa/Samba/Reggae/Latin-Jazz), Lyrebirdz (Pop-Cover) ... Auch für andere Künstler und Auftraggeber arrangiert und produziert er Musik und Werbemusik in seinem Tonstudio. Seit 1999 leitet Marc in Kleve am Niederrhein die Musikschule Kleve-Kellen (ehemals „rhythm & groove factory“) mit derzeit über 400 Schülern. Er unterrichtet zusätzlich als Dozent Nachwuchsschlagzeuger, Spätberufene, angehende Musikstudenten oder ganze Trommelgruppen. Unter dem Namen MKdrums entwickelt er 2010 seine eigenen freischwingenden (Free-Floating) Trommeln und Drumsets mit Gebrauchsmusterschutz, welche auch in der Schlagzeuger-Szene Anklang fanden.

 

 

>>> Samstag, 5. Dezember 2020, 20.00 Uhr

Christian Meyers & Friends: Groove Jazz

Christian Meyers - Trp/Flgh/Comp.
Arto Mākelā - Guitar
Rolf Langhans - Piano
Markus Runzheimer - Bass
Rüdiger Ruppert - Drums

Die Band spielt Modern Jazz, gemischt mit Funk und Anteilen aus dem Nordic Jazz. Christian Meyers ist auch bekannt für seine lyrischen Balladen und spielte u.a. mit der HR Big Band, RIAS Big Band, WDR Big Band, Big Band Convention Köln, Bobby Burgess Big Band Explosion, Russ Spiegel, Tilmann Dehnhard, RSBrass Berlin, Brass Band Berlin, Lilly Thornton Quintett und dem Stuttgart Jazz Orchestra.

Arto Mäkelä ist einer der gefragtesten Gitarristen in Deutschland. Der gebürtige Finne spielt derzeit in der Band von Sarah Connor, Ed Motta und Jimmy Somerville.

Rolf Langhans ist Absolvent des renommierten Jazzinstituts Berlin und lebt als vielbeschäftigter Komponist, Arrangeur und Pianist in der Hauptstadt.

Wenn Markus Runzheimer am Bass begleitet, kann nichts schiefgehen. Seine umfassenden Referenzen zeigen, wie vielfältig sein musikalisches Repertoire ist. Bei Musicals (Hinterm Horizont), vertonter Lyrik (Club der toten Dichter), im Pop und Jazz (Diane, Jocelyn B. Smith, Erik Penny) ist Markus ebenso zu Hause wie im Gangster-Rap.

Rüdiger Ruppert gilt als einer der vielseitigsten Drummer in Berlin. Hauptberuflich ist er der Soloschlagzeuger der Deutschen Oper Berlin. Gleichzeitig spielt Rübe am Set in Big Band, schreibt Musik und organisiert Konzerte, wie z. B. die Reihe „Jazz&Lyrics“ in der Tischlerei der Deutschen Oper.

 

 

 

 

 

 

Susan Weinert ist leider gestorben


Sie war ein gern gesehener Gast bei „Jazz we can“ und trat als Synergy Duo mit Ihrem Mann Martin (Acoustic Bass) sowie als Rainbow Trio mit Sebastian Voltz (Piano) und Ihrem Mann in Bad Marienberg auf. Die Jazz-Gittaristin spielte Musik, die sich über alle Genre-Grenzen hinwegsetzte und hat überall in der Welt ihre Spuren hinterlassen. Am 2. März starb sie mit 54 Jahren und wird vielen Musikfreunden sehr fehlen.