Hallo Liebe „Jazz we can“-Freunde,

die geplanten Konzerte mussten wir leider wegen der verlängerten Coronabestimmungen absagen. Wir hoffen darauf, die Reihe bald fortsetzen zu können. Wir wünschen nicht nur allen „Jazz-we-can“-Freunden ein gutes neues Jahr 2021. Neue Konzerttermine und geplante Veranstaltungen veröffentlichen wir auf der Webseite.

 

 

>>> neuer Termin steht noch nicht fest

Christian Meyers & Friends: Groove Jazz

Christian Meyers – Trp/Flgh/Comp.
Arto Mākelā – Guitar
Rolf Langhans – Piano
Markus Runzheimer – Bass
Rüdiger Ruppert – Drums

 

Die Band spielt Modern Jazz, gemischt mit Funk und Anteilen aus dem Nordic Jazz. Christian Meyers ist auch bekannt für seine lyrischen Balladen und spielte u.a. mit der HR Big Band, RIAS Big Band, WDR Big Band, Big Band Convention Köln, Bobby Burgess Big Band Explosion, Russ Spiegel, Tilmann Dehnhard, RSBrass Berlin, Brass Band Berlin, Lilly Thornton Quintett und dem Stuttgart Jazz Orchestra.

Arto Mäkelä ist einer der gefragtesten Gitarristen in Deutschland. Der gebürtige Finne spielt derzeit in der Band von Sarah Connor, Ed Motta und Jimmy Somerville.

Rolf Langhans ist Absolvent des renommierten Jazzinstituts Berlin und lebt als vielbeschäftigter Komponist, Arrangeur und Pianist in der Hauptstadt.

Wenn Markus Runzheimer am Bass begleitet, kann nichts schiefgehen. Seine umfassenden Referenzen zeigen, wie vielfältig sein musikalisches Repertoire ist. Bei Musicals (Hinterm Horizont), vertonter Lyrik (Club der toten Dichter), im Pop und Jazz (Diane, Jocelyn B. Smith, Erik Penny) ist Markus ebenso zu Hause wie im Gangster-Rap.

Rüdiger Ruppert gilt als einer der vielseitigsten Drummer in Berlin. Hauptberuflich ist er der Soloschlagzeuger der Deutschen Oper Berlin. Gleichzeitig spielt Rübe am Set in Big Band, schreibt Musik und organisiert Konzerte, wie z. B. die Reihe „Jazz&Lyrics“ in der Tischlerei der Deutschen Oper.

 

 

>>> neuer Termin steht noch nicht fest

Quartett Rasgueo – Jazz Flamenco aus Berlin

Ein Wesenszug von Weltmusik ist es, dass sie auf Reisen geht, sich hier und dort niederlässt und neue Verbindungen eingeht. Ein wunderbares Beispiel hierfür ist der Flamenco, der längst nicht mehr nur im Ursprungsland Spanien gespielt und weiterentwickelt wird, sondern beispielsweise auch in Berlin, wo die Band „Rasgueo“ seit ein paar Jahren eine spannende Fusion aus Jazz und Flamenco mit sich duellierenden Gitarren- und Trompetenmelodien entwickelt hat. Und „Rasgueo“ ist eine internationale Band mit dem Griechen Nikos Tsiachris an der Gitarre, dem bayerischen Trompeter Martin Auer, dem uruguayischen Schlagzeuger Diego Piñera und dem Kontrabassisten Martin Lillich, der ursprünglich aus Baden-Württemberg stammt.

Nikos Tsiachris wurde 1979 in Griechenland geboren, und begann im Alter von 8 Jahren mit dem Gitarrenspiel. Während seines Studiums kam er mit dem Flamenco in Berührung, der ihn nicht mehr losließ. Mit Auer und Lillich traf er dann in Berlin zusammen, wo es ihn der Liebe wegen hin verschlug, und zusammen mit Diego Piñera war 2012 die BandRasgueokomplett.

Vorbild für den Sound von „Rasgueo“ war das zweite Stück „Querido Metheny“ auf Vicente Amigos zweitem Album „Vivencias Imaginadas“, doch steht bei „Rasguo“ das Zusammenspiel von Gitarre und Trompete noch mehr im Vordergrund. Auch versteht es Tsiachris mit seinen Kompositionen eigene Wege zu gehen, so dass die Band tatsächlich ihren ganz eigenen Platz im internationalen Flamenco-Panorama gefunden hat.

Seit ihrem von der Presse begeistert aufgenommenen ersten Album „Waterfall“ haben sich Tsiachris undRasgueodeutlich weiterentwickelt. Nikos Tsiachris hatte in der Zwischenzeit sein viel beachtetes Solo-Album „Alcance“ veröffentlicht, das vom Songlines Magazin mit dem Prädikat Top of the World ausgezeichnet wurde. Nach seinem Schwenk in Richtung klassischerem Flamenco, zeigtRasgueomit dem zweiten Album „Echo“ einen jazzigeren Sound und insgesamt komplexere Harmonien. Das Unisono zwischen Gitarre und Trompete an vielen Stellen ist Teil der „Rasgueo“-Musiksprache geworden und alle vier Instrumente leiten jeweils mindestens eines der Stücke ein.

Das Titelstück „Echo“ ist bereits vor der Gründung vonRasgueoentstanden und war ursprünglich ein Gitarren Solostück. Tsiachris hat es in Erinnerung an seine Großmutter geschrieben, die ihm durch viele Geschichten und Erzählungen den Zugang zu einem vergangenen Leben ermöglicht hat. Ein Echo der Vergangenheit.

Überhaupt haben die Komposition von Nikos Tsiachris einen starken erzählerischen Charakter. Er verbindet mit jedem seiner Stücke eine kleine Geschichte, die im Booklet zu finden sind, und drückt diese gekonnt mit seiner melodieverliebten Musiksprache aus.

Für die Produktion der aktuellen CD hatte die Band die großartige Gelegenheit, im RBB Studio mit dem Produzenten Ulf Drechsel sowie Maria Suschke, Bernd Bechthold, und Ulrich Hieber aufzunehmen. In perfekter Umgebung ist so ein von Anfang bis Ende fesselndes Flamenco Album entstanden, das einem um die Welt reisenden Genre, wieder neue Abzweigungen zeigt.

 

Nikos Tsiachris – Flamenco-Gitarre
Martin Lillich – Bass
Martin Auer – Trompete
Diego Piñera – Schlagzeug

 

 

 

Hans Ruppert spielt selbst Gitarre und präsentiert hier seine Musik.