Hallo liebe „Jazz we can“-Freunde,

wir freuen uns, das neue Programm für 2026 vorstellen zu können. Der Plan dafür ist in zwei Teilen angelegt, weil wir diesmal eine kleine Sommerpause machen. Es geht es am Freitag, den 20. Februar mit dem JOSCHO STEPHAN TRIO los, die diesmal die wunderbare Sängerin und Gittaristin Marion Lenfant-Preus mit an Bord haben. Die franko-amerikanische Sängerin ist also Special Guest. Sie lässt in ihren Gesangsstil viele der Klänge und Eindrücke einfließen, die sie von ihren internationalen Wurzeln und auf ihren Reisen gesammelt hat. Die Kenner von „Jazz we can“ haben sie mit ihrer Gruppe „Marion & Sobo Band“ schon in Bad Marienberg gesehen. Am Freitag, den 20. März wird Jens Müller die klassische Gitarre meisterhaft spielen – und zwar mit Klassik, Jazz, Pop und von den Beatles bis Duke Ellington und Sting – alles vom Feinsten. Am Samstag, den 25. April sind Adam Rafferty und Michael Diehl zu Gast. Mit ihrem Funky-fingerstyle-Guitar sind die beiden zum ersten Mal in der Praxis und werden das Publikum bestimmt genau so mitreißen, wie vor einigen Jahren bei einem Konzert in Rennerod, das auch von Hans Ruppert organisiert wurde. Am Samstag, den 9. Mai ist der Blues-Barde Matthias „Biber“ Hermann aus dem Rhein-Main-Gebiet im Westerwald. Seine Fans hier sind zahlreich und werden ihn wieder mit viel Applaus empfangen. Am Samstag, den 23. Mai – also zwei Wochen danach – spielt das Hannessy Fieldwalker Trio mit Hans Ruppert, Mahmud Uwimana und Jochen Cremer  Folk und Blues von Hannes Wader, James Taylor, Jim Croce, Bob Dylan und vielen weiteren hochkarätigen Künstlern. So weit ist bisher die Planung für die erste Jahreshälfte. Auch die zweite wird es wieder in sich haben. Wir präsentieren noch einige tolle und auch teils in Bad Marienberg bereits bekannte Musiker, die die Praxis schon zu Begeisterungsstürmen hingerissen haben.

Alle weiteren Informationen bekommen Sie in der Vorankündigung auf dieser Webseite immer aktuell und wenn Sie unseren „Jazz we can“-Newsletter abonnieren. Für weitere Fragen rufen Sie bitte an unter der Telefonnummer 02661 939606 oder schreiben Sie eine E-Mail an info@ergotherapie-ruppert.de

 

 

>>> Freitag, 20. Februar 2026, 20.00 Uhr

JOSCHO STEPHAN TRIO feat. Marion Lenfant-Preus – moderner Gypsy Swing par excellence

Foto: Manfred Schmidt

Foto: Tom Roeler

Als Special Guest ist die franko-amerikanische Sängerin Marion Lenfant-Preus mit dabei. Sie lässt in ihren Gesangsstil viele der Klänge und Eindrücke einfließen, die sie von ihren internationalen Wurzeln und auf ihren Reisen gesammelt hat. Die Kenner von „Jazz we can“ haben sie mit ihrer Gruppe „Marion & Sobo Band“ schon in Bad Marienberg gesehen.

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Rock liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen. Joscho’s YouTube-Version von „Hey Joe“ hat längst die 4-Millionen-Marke geknackt.

Sein Debüt „Swinging Strings“ wurde 1999 vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“ feierte Joscho Stephan 2004 als Garanten für die Zukunft der Gypsy Jazzgitarre. Für die CD „Guitar Heroes“ konnte er 2015 Gitarrengrößen wie Bireli Lagrène, Stochelo Rosenberg und Tommy Emmanuel als Gäste gewinnen. Insgesamt vier von Joscho’s Alben wurden für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Die aktuelle Trio Produktion „Paris – Berlin“ (2018) wurde als Direct to Disc Schallplattenproduktion in den Hansa Studios Berlin aufgenommen, wo u. a. viele Aufnahmen von David Bowie entstanden sind. Auf der aktuellen Produktion von Daniel Hope „America“ ist Joscho Stephan als Gast zu hören.

Musikergrößen wie Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano und Grady Tate zeigten sich nach gemeinsamen Auftritten begeistert. Auf dem australischen Kontinent war Joscho Stephan mit Martin Taylor und Tommy Emmanuel auf Konzertreise. Mit seinen eigenen Ensembles hat er auf vielen bedeutenden Festivals in ganz Europa gespielt. Auch in den USA konnte er mit Konzerten u.a. in Nashville, Chicago, San Francisco, Detroit oder im legendären Jazzclub Birdland und dem Lincoln Center in New York begeistern.

Joscho Stephan (Gitarre)
Sven Jungbeck (rhythmische Gitarre)
Volker Kamp (Bass)
Marion Lenfant-Preus (Gesang, Gitarre)

 

>>> Freitag, 20. März 2026, 20.00 Uhr

Jens Müller – Classical Guitar meets Latin & Jazz

Foto: Sophie Schmitz

In seinem aktuellen Programm spannt Jens Müller einen musikalischen Bogen von einer Lautensuite Johann Sebastian Bachs und Klavierstücken Felix Mendelssohn-Bartholdys über faszinierende lateinamerikanische Gitarrenkompositionen bis zu virtuosen Arrangements von Jazzgrößen wie Duke Ellington und Pat Metheny – eine musikalische Zeitreise von der Klassik bis in die Gegenwart.

Den Anfang machen drei Sätze aus der Lautensuite E-Moll BWV 996 von Johann Sebastian Bach, die er 1722 während seiner Zeit als Hofkapellmeister in Köthen komponierte. Das Bourrée aus dieser Suite wurde durch die Bearbeitung des Flötisten Ian Anderson von der Band Jethro Tull weltberühmt.

Felix Mendelssohn-Bartholdys Lieder ohne Worte gehören zu den beliebtesten romantischen Klavierstücken. Ihr lyrischer und gesanglicher Charakter inspirierte bereits Ende des 19. Jahrhunderts den Gitarristen Francisco Tárrega dazu, diese Werke für die Gitarre zu adaptieren.

Im Mittelpunkt des nächsten Programmteils steht die reiche Musikkultur Lateinamerikas: In den Werken von Agustín Barrios Mangoré, Jorge Cardoso, Carlos Gardel und Astor Piazzolla verbindet sich das europäische Erbe mit der vielseitigen Folklore des Kontinents zu einer einzigartige Symbiose. Der Virtuose Barrios bezeichnete sich gerne als Paganini der Gitarre aus dem Dschungel Paraguays und die Tangos und Milongas von Gardel, Cardoso und Piazzolla bestechen durch ihren melodischen Reiz und tänzerischen Charme.

Die vielfältigen Spielarten des Jazz sind bis heute eine unerschöpfliche Inspirationsquelle: Mit Musik des Sting-Sideman Dominic Miller und des Ausnahmekünstlers Pat Metheny findet die musikalische Zeitreise einen eindrucksvollen Abschluss.

Immer wieder gab es zustimmende und staunende Gesten ob Müllers unglaublich mannigfaltigen Spiels. Seine Arrangements hatte er so passend zugeschnitten, dass sie dem Original gerecht wurden, ein eigenständiges Leben auf der virtuos gespielten Akustik-Gitarre führen konnten, sich aber auch in Dowlands Welt wohl gefühlt hätten (Kölner-Stadt-Anzeiger 10.05.2022)

 

>>> Samstag, 25. April 2026, 20.00 Uhr

Adam Rafferty & Michael Diehl – Funky fingerstyle Guitar

Foto: Andrea Walter

Adam Rafferty hat sich über viele Jahre intensiv mit unterschiedlichen Techniken auf der Gitarre auseinandergesetzt. Die Reise ging von Blues über Rock bis hin zur Klassik und zum Jazz. Seit einiger Zeit hat er sich dem Fingerstyle verschrieben. Neben diversen Eigenkompositionen gehören Pop-Songs von Michael Jackson oder Stevie Wonder, die er mit all ihren Details für die Akustikgitarre neu arrangiert, zu seinen Markenzeichen.
Adam Rafferty (geb.1969) begann sehr früh. Bereits mit 6 Jahren spielt er Blues-Standards und Beatles-Songs. Nach seiner High-School-Zeit studiert er klassische Gitarre in New York. Fasziniert von Gitarristen wie Wes Montgomery und George Benson wendet er sich dem Bebop und Jazz zu. 1993 erscheint das Debüt „First Impressions“. Ein wesentlicher Teil im Leben des Ausnahmegitarristen sind seine Live-Auftritte. Die Kunst des „Beat Boxing“ gepaart mit einer tollen Fingerstyle-Technik machen diesen Künstler so außergewöhnlich.

Michael Diehl (geb.1974) ist bei der Jazz Reihe „Jazz we can“ kein Unbekannter und hat mit „2INJOY“ schon mehrmals sein gitarristisches Talent unter Beweis gestellt. Er präsentiert feinsinnige Fingerstyle-Instrumentals, technisch versiert und melodisch elegant. Ein Gitarrist mit gehörigem Groove, perkussiven Spielweisen und groovenden Pickings. 100 % Fingerstyle – im Stile von Tommy Emmanuel, Rick Ruskin oder Edgar Cruz. Seit 2000 arbeitet Michael als Musiklehrer und Bandcoach. Er unterrichtet an der Musikzentrale in Wetzlar, am Powwow Music House in Löhnberg und an der freien Montessori Schule in Westerburg.

 

>>> Samstag, 9. Mai 2026, 20.00 Uhr

Biber Herrmann – Last Exit Paradise-Tour 

Foto: Manfred Schmidt

„Biber Herrmann ist einer der authentischsten und wichtigsten Folk-Blues-Künstler in unserem Lande und darüber hinaus. He’s a real soul brother, und glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich rede.“ Mit diesen Worten adelte der legendäre Konzertveranstalter Fritz Rau, der neben den Rolling Stones und Eric Clapton die ganze Welt-Elite des Blues, Rock und Jazz auf die Bühnen Europas gebracht hat, den Songwriter und Gitarristen. Zu Recht, denn der aus dem Rhein-Main-Delta stammende Matthias „Biber“ Herrmann vereinigt Singer/Songwriter-Poesie, virtuose Gitarren-Artistik und stampfenden Akustik-Blues zu einer exquisiten Mischung, die ihre eigene Sprache und Färbung besitzt.

Auf seinem aktuellen Album „Last Exit Paradise“ erzählt er von Licht und Schatten, erkundet mit rauchiger Stimme die tieferen Winkel der Seele, singt von Liebe, Brüchen und Neuanfängen und dem Drang, die Weichen im Leben immer wieder neu zu stellen. Mit offenem Blick schaut er auf politisch-soziale Entwicklungen und bezieht Stellung in seinen Liedern. Auf der Bühne erlebt man Biber Herrmann als einen Entertainer und Geschichten-Erzähler, der, mit einer guten Prise Humor ausgestattet, in seinem erfolgreichen Leben „on the road“ seine Bodenhaftung behalten hat. Matthias „Biber“ Herrmann wurde als musikalischer Repräsentant für Fritz Raus Vorträge zum Thema Folk & Blues verpflichtet. Folk-Größen wie Werner Lämmerhirt, Colin Wilkie oder David Munyon bedienten sich immer wieder der virtuosen Gitarrenarbeit von Biber Herrmann bei ihren Konzerten oder CD Alben.

Testimonials:
Ein vortrefflicher, musikalischer Leckerbissen. Auf verschiedenen Gitarren bringt der exquisite Singer/Songwriter seine Songs so gefühlvoll-elegant zum Schwingen, dass diese niemals in den sonst so verbreiteten Knödel-Blues abgleiten. (Berliner Tagesspiegel)

Biber Herrmanns Blues versetzte mich nach New Orleans! Ich freue mich auf sein nächstes Konzert. (Gudrun Landgrebe)
Seine Musik ist beeindruckend, großartig und faszinierend. Er strotzt vor Energie, wirft sich in jeden Ton, so dass die Zuschauer ganz gebannt lauschen. Songwriter haben nicht selten das Problem der Monotonie. Ein Fremdwort für Biber. (Wormser Zeitung)

Die Symbiose aus Poesie, Stimme und Gitarre schaltet beim Hörer sofort dieses Wohlgefühl ein – intoniert mit der berüchtigten Leichtigkeit des Könners. (Musiker Magazin)
Wenn es hierzulande einen Vollblutkünstler der nachfolgenden Folk & Blues-Generation gibt, der alle Parameter der Kunst beherrscht, dann nenne ich Biber Herrmann. Biber verbindet intelligente Texte mit einer kreativen, virtuosen Gitarre und einer gestandenen Live-Performance. Mein Tipp: Anhören! (Werner Lämmerhirt)
Als Singer/Songwriter ist Biber Herrmann ein wahrer Leckerbissen der Musikszene. Er versteht es meisterhaft, die Menschen mit seiner kreativen Gitarrenkunst, Lyrik und poetischen Balladen einzufangen. (Badische Zeitung)

I was really having fun, playing with you, Biber. You were right there with me. (Louisiana Red)

 

>>> Samstag, 23. Mai 2026, 20.00 Uhr

Hannessy Fieldwalker Trio – Folk und Blues von Hannes Wader, James Taylor, Jim Croce, Bob Dylan …

Foto: Manfred Schmidt

Das Hannessy Fieldwalker Trio spielt Folk und Blues und singt auf Deutsch und Englisch. Hans Ruppert (Blues Harp, Gitarre, Mandoline, Ziehharmonika, Gesang), Mahmud Uwimana (Gitarre, Bass, Cajon) und Jochen Cremer (akustische und elektrische Gitarre, Gesang) machen schon lange zusammen Musik. Zu ihrem Repertoire gehören traditionelle und eigene Stücke. Ihr musikalisches Herz aber schlägt ganz besonders für Hannes Wader, James Taylor, Jim Croce und Bob Dylan.

Hans Ruppert (Blues Harp, Gitarre, Mandoline, Ziehharmonika, Gesang)
Mahmud Uwimana (Gitarre, Bass, Cajon)
Jochen Cremer (akustische und elektrische Gitarre, Gesang)

 

 

>>> Freitag, 25. September 2026, 20.00 Uhr

Yakou Tribe Quartett – Jazz im Geiste des Progressive Rock

Seit mehr als 25 Jahren besteht die Berliner Band „Yakou Tribe“. Das Quartett um die Gitarristen Kai Brückner und den Alt-Saxophonisten Jan von Klewitz verfolgt einerseits nach wie vor die Spur des (amerikanischen) Roadmovies-Soundtracks, andererseits erweitern die Musiker ihre Reiseroute sowohl ins urbane Amerika der 1950er Jahre als auch in südamerikanische Gefilde. So steuern Klewitz und der 2017 neu hinzugekommen Kontra- und E-Bassist Pepe Berns folkloristische, brasilianisch-beeinflusste und dem Jazz verpflichtete Songs und Balladen bei, während die Kompositionen Brückners und des versierten Schlagzeugers Rainer Winch dem Progressive Rock der 1970er Jahre ihre Aufwartung machen.

Thomas Steinfeld schreibt am 25.04.2019 in der Süddeutschen Zeitung den Artikel: „Jazz Mit roten Ohren: Jazz im Geiste des Progressive Rock der Siebziger, nur viel lockerer und virtuoser – das famose Album „Out of Sight“ des Berliner Quartetts „Yakou Tribe“.

„Je öfter man das Album ,Out of Sight‘ (Traumton Records) jenes Berliner Quartetts namens Yakou Tribe hört, desto mehr drängt sich der Gedanke auf, dass sich in diesen zehn Songs ein heiteres, souveränes Spiel mit den ,Hörgemeinschaften‘ längst vergangener Zeiten verbirgt. Jeder von ihnen kann alles spielen, kreuz und quer durch die Genres und die Zeiten.“

Kai Brückner – Gitarre
Jan von Klewitz – Saxophon, Percussion
Rainer Winch – Schlagzeug
Pepe Berns – Bass (seit 2017)

 

 

>>> Freitag, 9. Oktober 2026, 20.00 Uhr

Jacques Stotzem, Tilmann Höhn & Claus Boesser Ferrari – Virtuosen der Gitarre

Jacques Stotzem (ACOUSTIC GUITAR MUSIC) ist einer der vielseitigsten Fingerstyle-Gitarristen der aktuellen Gitarrenszene. 1959 in Verviers geboren, hat der belgische Gitarrist inzwischen 17 CDs eingespielt und gehört für viele Fans der akustischen Gitarrenmusik zu den absoluten Favoriten. Als gern gesehener Gast auf allen grossen Festivals hat sich Jacques Stotzem mit seinem perfekt vorgetragenen Fingerstyle-Gitarrenspiel, seinem sensiblen Gespür für Melodik und seinem feinen Temperament einen beachtlichen Fan-Kreis erspielt. Seine Konzerttourneen führen ihn durch Europa, Amerika und Asien. Seit 2006 produziert die berühmte amerikanische Gitarrenfirma „Martin Guitar“ ein „OMC Jacques Stotzem Custom Signature“ Modell, ein Traum für jeden Gitarristen, eine Ehre für Jacques. Seine CD „Catch the Spirit“ mit höchst bemerkenswerten Arrangements von Rockklassikern schaffte 2009 den Sprung in die belgischen Charts und blieb 43 Wochen lang klassiert ; ein Ereignis in der Akustikgitarrenszene! Stotzem hat über die Jahre einen unverkennbar eigenen Sound auf der akustischen Gitarre entwickelt und überzeugt sowohl in den für ihn typischen, stimmungsvollen Balladen als auch in durchaus heftig rockenden Adaptionen von Hendrix- oder Gallagher-Stücken. Hervorragende Kritiken weltweit erhielt 2015 das Album „To Rory“, eine Hommage an den irischen Blues-Rock Gitarristen Rory Gallagher. Mit seiner aktuellen CD „Handmade“ (April 2021) widmet Jacques sich wieder seinen eigenen Kompositionen, lyrische Balladen in seinem einzigartigen melodischen Stil.

Tilmann Höhn komponierte, spielte und produzierte Musik für Film und Fernsehen, z. B. für „Abgeschminkt“, „Makin of: In the line of fire“, „Trilogie der vergangenen Träume“, „ZDF Wahlen 2002“ u. v. m.). Er wirkte mit bei der Musik in der Werbung für Aktion Mensch, Opel, Leifheit, u. a.). Tilmann Höhn veröffentlichte zahlreiche CDs (alles zu hören auf www.tilmannhoehn.de), spielte mit Grammy Gewinnerin Allannah Myles, den Jazz Gitarristen John Stowell, David Becker u. v. a. Er gibt regelmäßig Konzerte mit seinen verschiedenen Bands und Projekten: Frankfurt City Blues Band, Frankfurt City Blues Duo (mit Andreas The August), B.O.N., HOME, Annette Marquard Sextett, Circle Game – The life and music of Joni Mitchell, Meister Poppers tolle Schlagerparade, 2by2, Nightbirds, Kurstadtlümmelz sowie Solo-, Duo-, oder Trio-Konzerte mit verschiedenen Partnern wie Frank Haunschild, Thomas Langer, Thomas Rath, Peter Wenke, Telhaim, Kate Nelson, Liza da Costa, Sven Claussen – um nur einige zu nennen.

Claus Boesser-Ferrari (Foto: Tanja Dorendorf, T+T Fotografie) macht dem Ruf des musikalischen Freigeistes, den er sich erworben hat, alle Ehre! Das deutet schon seine musikalische Biografie an: Von der Rockmusik kommend, die klassische Gitarre am Konservatorium streifend, wird er Fan von Tom Praxton einerseits, von Ralph Towner andrerseits. Aber auch Albert Ayler, Miles Davis und Jimi Hendrix zählen zu seinen Idolen. Boesser-Ferrari spielte zusammen mit Ralph Towner, Marc Ribot, Marc Ducret, Fred Frith, Iva Bittova, Jan Bang, Sava Stoianov, Jonas Hellborg.

Jacques Stotzem – Gitarre
Tilmann Höhn – Gitarre
Claus Boesser Ferrari – Gitarre

 

 

>>> Samstag, 31. Oktober 2026, 20.00 Uhr

The German-Italian Swing Quartet – Swing trifft auf mediterranes Temperament

The German-Italian Swing Quartet haben sich dem Swing verschrieben – in all seinen Facetten. Das Konzertprogramm könnte abwechslungsreicher nicht sein: Klassischer Swing á la Benny Goodman mit Anleihen von Django Reinhardt, Brasilianische Choro, Bossa-Nova-Samba, Funky-Grooves - all das bezieht den Swing mit ein und erklingt in diesem frischen und ungewöhnlichen Bandsound, der im deutschsprachigen Raum konkurrenzlos ist.

Nicola Giammarinaro gehört weltweit zu den herausragenden Klarinettisten. Seine solistischen Qualitäten stellen ihn auf eine Stufe mit den großen Idolen, wie Benny Goodman und Artie Shaw.

Jörg Seidel tourte 16 Jahre lang mit Bill Ramsey. Seit 2007 arbeitet er eng mit dem bekannten Schauspieler Ron Williams in drei Programmen. Er gehört seit Jahrzehnten zu den meistbeschäftigten Musikern der deutschen Szene. Die Liste seiner musikalischen Partner ist lang und reicht von Geetje Kauffeld und Silvia Droste über Doug Raney, Karl Ratzer, Frank Haunschild, Joscho Stephan und Harry Allen bis zu Chris Hopkins, Sabine Kühlich, Ines Reiger (A) und Thilo Wagner

Roberto Gervasi ist der neue Stern am Akkordeonhimmel. Er spielt regelmäßig in New York mit den Stars der dortigen Jazz-Szene und ist bereits in der französischen Gipsy-Jazz-Szene etabliert.

Jean-Philippe Wadle war viele Jahre lang Mitglied im Quartett der deutschen Jazzlegende Emil Mangelsdorff. Er spielte mit u.a. Torsten Goods, Jeff Cascaro und Scott Hamilton.

Nicola Giammarinaro (Klarinette)
Roberto Gervasi (Akkordeon)
Jörg Seidel (Gitarre)
Jean-Philippe Wadle (Kontrabass)

 

 

>>> Freitag, 6. November 2026, 20:00 Uhr

Marion & Sobo Band – Gypsy Jazz – Global Music – Chanson

Foto: AlessandroDeMatteis

„Marion & Sobo Band sind wirklich eine Gruppe leidenschaftlicher Musiker, die man eigentlich live goutieren sollte, denn, dass da blitzschnell der Funke überspringt, ist sicher. Auf ihr neues Album Histoires ist diese Spiellaune wunderbar eingefangen“ (SWR2). Geboren aus der Begeisterung für das Reisen und für Sprachen erschafft die französisch-deutsch-polnische Band ihren eigenen modernen Stil aus vokalem Gypsy Jazz, globaler Musik und Chanson. Marion & Sobo Band singt und spielt mit viel Charme, Humor, Leichtigkeit und Spielfreude für ein kultur- und generationsübergreifendes Publikum. Mit ihrem neuen Album „Histoires“ (Album der Woche bei WDR3 und SWR2) präsentiert die Marion & Sobo Band ein fesselndes, zugleich verspieltes Album voller Fantasie, Humor und farbiger Musik. Neben ihren Eigenkompositionen interpretieren sie einige Klassiker als Hommage an ihre musikalischen Wurzeln von West- und Ost-Europa zwischen dem französischen Swing der 1930er bis hin zu den traditionellen Melodien des Balkan. Farbige Geschichten, erzählt Marion in sechs verschiedenen Sprachen – vom eleganten Französisch bis hin zum märchenhaften Romanes und ebenso bunt und vielfältig ist die musikalische Sprache der Band, die vor allem vom Gypsy Swing „à la Django“ geprägt ist, jedoch ihre Musik wird „mit akrobatischen Soli, Improvisationen und überraschenden Arrangements ins Hier und Heute transformiert“ (Jazzpodium). Das Herz der Bonner Band sind die franko-amerikanische Sängerin Marion Lenfant-Preus und der polnische Gitarrist Alexander Sobocinski, genannt Sobo. Er stammt aus Polen, sie stammt aus Frankreich, und die zwei vielgereisten Musiker lernten sich auf einer Jazz-Session in Bonn kennen. Seitdem folgen sie gemeinsam mit ihrer Band der Idee, Musik über Schubladen hinweg zu kreieren.

Marion Lenfant-Preus – Gesang
Alexander Sobocinski – Gitarre
Stefan Berger – Kontrabass
Frank Brempel – Violin
Jonas Vogelsang – Gitarre

 

 

Maria und Hans Ruppert von „Jazz we can“ wurden für ihr langjähriges Engagement mit der Ehrennadel ausgezeichnet

Sie engagieren sich seit vielen Jahren ehrenamtlich und leisten ihren Beitrag für die Gesellschaft. Dafür wurden sie jetzt vom Land Rheinland-Pfalz mit der Ehrennadel geehrt. Die Verleihung übernahm Landrat Achim Schwickert im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Landrat Achim Schwickert (links) ehrte fünf Menschen aus dem Westerwald für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Bereich Kultur und Kommunalpolitik.

Foto: Mariam Nasiripour (v.l.n.r.: Achim Schwickert – Landrat, Ellen Wohllebe, Hans Ruppert, Maria Ruppert, Manfred Schmidt, Gerhard Semmelrogge – Bürgermeister Obberroßbach, Alfons Giebeler – Erster Beigeordneter Verbandsgemeinde Rennerod – vorn)

„Wir brauchen die Bereitschaft, dass Menschen sich engagieren, egal in welchem Bereich“, betonte Landrat Achim Schwickert bei der Verleihung der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz an fünf Westerwälder und ergänzte: „Das Land Rheinland-Pfalz ist das Ehrenamtsland Nummer eins in Deutschland.“ Es gebe viele Menschen, die sich für einen kurzen Zeitraum oder ein spezielles Projekt ehrenamtlich engagieren. Das treffe auf die fünf Personen im Peter-Paul-Weinert-Saal im Kreishaus in Montabaur aber nicht zu. Diese Menschen seien bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich aktiv.

Schwickert sei ihnen dankbar für ihren Einsatz. Sein Dank ging auch an die Familien der zu Ehrenden, die das Engagement mittragen würden. „Sie sind ein Segen“, richtete er seine Worte an die Angehörigen, die an der Feier teilnahmen. An der Feierstunde nahmen neben den Familien auch Verbandsgemeinde- und Ortsbürgermeister sowie Beigeordnete teil. Bei der Überreichung der Ehrennadel, der Urkunde und der Flasche Wein dankte der Landrat noch einmal den Ehrenden persönlich.

Als einzige Frau an diesem Tag wurde Maria Ruppert aus Oberroßbach geehrt. Sie ist Gründungsmitglied des Fördervereins der Michael-Ende-Schule in Bad Marienberg. Bis 2002 war die 69-Jährige die Zweite Vorsitzende des Vereins und übernahm bis 2006 die Aufgaben des Kassenwarts. Seit 2006 ist sie die Erste Vorsitzende. Zudem organisiert sie seit 2009 unentgeltliche Konzerte in der Ergotherapiepraxis ihres Mannes. Er wurde ebenfalls an diesem Tag geehrt.

Hans Ruppert organisiert zusammen mit seiner Frau und seinem Bruder kostenfreie Konzerte in seiner Praxis. Außerdem hat er die Teilnahme der Stadt Bad Marienberg am internationalen Musikfest „Fete de la Musique“, die jährlich im Juni stattfindet, organisiert. Darüber hinaus ist der 69-Järige bereits seit vielen Jahren Vorstandsmitglied im Kulturkreis Rennerod e.V.

Es war eine eindrucksvolle Anerkennung des Engagements von Maria und Hans Ruppert für die kulturelle Bereicherung der Stadt Bad Marienberg und des Westerwaldkreises. Der Preis wird vom Land Rheinland-Pfalz ausgerichtet und verliehen. Damit ist es eine Ehrung, die weitreichend wirkt und über die sich neben den ausgezeichneten Maria und Hans Ruppert alle „Jazz we can“-Fans freuen können, denn ohne die vielen Gäste von nah und fern und die famosen Auftritte der Künstlerinnen und Künstler wäre eine solche Ehrung nicht möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem Klick auf den Playbutton erklingt die Jazz we can-Hymne, die von Hans Ruppert eingespielt und von Mahmud Uwimana abgemischt wurde.

 

Kinderhörbuch-Publikumspreis des deutschen Buchhandels

Rudyard Kiplings „Das Dschungelbuch“ mit Sprecherlegende Christian Brückner macht den zweiten Platz beim Hörbuch-Publikumspreis des deutschen Buchhandels. Sich die Abenteuer des Wolfsjungen Mogli und seiner Freunde, des klugen Panthers Baghira und des schläfrigen braunen Bären Balu von ihm vorlesen zu lassen, ist auch für große Hörerinnen und Hörer ein Genuss. Für die Deutsche Oper Berlin konzipierten Sebastian Krol und Rüdiger Ruppert ein Erzählkonzert, zu dem Martin Auer die Musik komponierte. Christian Brückner rezitiert den Klassiker, während ein elfköpfiges Jazzorchester den Dschungel musikalisch lebendig werden lässt.

 

Hans Ruppert spielt selbst Gitarre und präsentiert hier seine Musik.